10 Dinge, die Sie in Gelsenkirchen sehen sollten

Alte Zeche Nordstern

Ein Tagesausflug nach Gelsenkirchen? Manch einen mag dieser Tipp erstaunen. In der Stadt im Ruhrgebiet gibt es aber jede Menge zu sehen.

Nordsternpark

1. Nordstern-Park

Sicherlich das Highlight in Gelsenkirchen. Der Nordsternpark ist eins der schönsten Naherholungsgebiete im Ruhrgebiet. Mit der wunderbar restaurierten Zeche Nordstern, einer riesigen Modelleisenbahn-Anlage, dem Amphitheater und dem naheliegenden Rhein-Herne-Kanal. Ideal für einen sonnigen Vormittag oder Nachmittag.

 

Giraffen in der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen

2. ZOOM Erlebniswelt

Neben dem Zoo in Hannover ist die ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen sicherlich der Vorzeige-Tierpark in Deutschland. Hier sind die Tiere nicht in kleine Käfige eingefercht, hier haben Zebras, Giraffen, Eisbären und Co riesige gehege und viel Auslauf. Entsprechend lang sind die Wege zwischen den Tieren. Also eine schöne Kombination aus Spaziergang und Tiere gucken. Insgesamt gibt es drei Tierwelten: Alaska, Afrika und Asien.

 

Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

3. Halde Rheinelbe

Von der Halde Rheinelbe haben Sie einen wunderbaren Blick auf Gelsenkirchen und Wattenscheid. Sie liegt direkt an der Grenze zu Wattenscheid. Die Halde krönt die sogenannte Himmelstreppe, die aus Steinen einer alten Zeche besteht und so den Niedergang der Kohleförderung symbolisiert.

 

Die Veltins Arena auf Schalke

4. Schalke-Arena, Parkstadion und Glückauf-Kampfbahn

Schalke-Fans können in Gelsenkirchen gleich zu drei Orten pilgern. Zum Beispiel zur neuen modernen Veltins-Arena mit 61.000 Sitzplätze, davor befinden sich die Trainingsplätze der Mannschaft, gleich nebenan können Sie die Ruinen des alten Parkstadions besichtigen. Etwas weiter entfernt: Die Geburtstätte von Schalke 04 und Arena der ganz großen Erfolge. Die Glückauf-Kampfbahn In den 20er-Jahren von Kumpel in Eigenarbeit auf einem Zechengelände in Schalke errichtet.

 

Rhein-Herne-Kanal in Höhe Zoom-Zoo

5. Rhein-Herne-Kanal

Machen Sie sich entlang des Rhein-Herne-Kanals zu Fuß oder mit dem Rad Richtung Herne auf! Ein schöner Ausflug (hier sind alle Highlights beschrieben) entlang des Nordsternparks, des Balls von Gelsenkirchen (siehe unten), am ZOOM-Zoo und an Ölhäfen vorbei. Viel Natur und ein bisschen Industriekultur. Toll für einen Sonntagsausflug.

 

6. Schloss Berge

Sag‘ nur keiner, dass das Ruhrgebiet nicht auch wirklich Altes zu bieten hat. Die Ursprünge des Schlosses Berge stammen aus dem 13. Jahrhundert. Rund ums Wasserschloss finden Sie einen herrlichen Barockgarten, der dem original von 1750 nachempfunden wurde.

 

Der Ball von Designer Rolf Glasmeier

7. Der Ball in Gelsenkirchen

Kein Fußball, sondern ein Kunstwerk bzw. ein alter Gasspeicher. Der 1985 vom Künstler Rolf Glasmeier bemalte Ball steht direkt am Rhein-Herne-Kanal.

 

Die Linie 302 im Tunnel

8. Mit der Linie 302 durch Gelsenkirchen

Ein Abenteuer. Eine der längsten deutschen Straßenbahn-Strecken von Gelsenkirchen über Bochum nach Witten. Die Strecke führt durch die übelsten Viertel des Ruhrgebiets. So wie Menschen von außen sich die Region vorstellen. Mit verfallenen und leerstehenden Häusern. Es gibt aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die hier beschrieben sind.

 

9. Musiktheater im Revier

Ob Oper oder Balett – das Musiktheater im Revier ist bekannt für seine Spitzenproduktionen. Aber auch als Nicht-Musikinteressierter ist das 1959 eröffnete Theater einen Besuch wert. Es gehört mit seinem Mix aus kühler Archtiktur und Kunstwerken zu einem der architektonischen Vorzeigestücke der 50er-Jahre.

 

Wissenschaftspark

10. Wissenschaftspark

Wie so vieles im Ruhrgebiet ist auch der Wissenschaftspark auf altem Stahlwerks- und Zechengelände entstanden. Heute haben hier unter anderem Unternehmensgründer ihr Büro bezogen. Sehenswert ist das Gebäude aber deshalb, weil es wie ein überdimensioniertes Gewächshaus aussieht.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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