10 Dinge, die Sie in Lissabon unternehmen sollten

Blick von einer Skybar auf die Altstadt und die Burg

Lissabon gehört zu den schönsten Hauptstädten Europas. Mit einer tollen Altstadt, einer Burg, der längsten Brücke Europas und einem futuristischen Expo-Gelände.

Hier sind zehn Dinge, die Sie nicht verpassen sollten. Hinter den Links stecken weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Außerdem gibt es alles auch im Colorfulcities-Video zu sehen (siehe weiter unten).

Elevador do Santa Justa

1. Aufzug fahren

Lissabon liegt am Hang. Da schaden Aufzüge nicht, um Höhenunterschiede zu überwinden. Der berühmteste ist der 1902 erbaute Elevador de Santa Justa im Stadtzentrum . Von oben haben Sie einen herrlichen Blick auf die Innenstadt. Der Aufzug führt zur beim Erdbeben 1755 zerstörten Kirche de Carmo (siehe Tipp 10). Alternativen, um schweißfrei nach oben zu kommen, sind kleine Standseilbahnen, die ebenfalls in der Altstadt fahren.

 

Prunkvolle Häuser, herrliche Plätze – die Innenstadt Lissabons

2. Die Innenstadt bewundern

Lissabon hat eine wunderbar erhaltene Altstadt. Viele Gebäude sind nach dem großen Erdbeben 1755 erbaut worden. Insbesondere die großen Plätze wie Rossio oder der am Wasser gelegene Platz des Handels verliehen Lissabon seinen besonderen Charme. Die Altstadt ist nicht wie in anderen Städten durch kleine Gassen, sondern durch eine glänzende Fußgängerzone geprägt. Mit Geschäften, aber insbesondere mit kleinen Cafés und Lokalen.

 

Das Castelo de Sao Jorge

3. Aufs Kastell klettern

Sie heben die Wahl: Schweißtreibend die steilen Gassen hoch marschieren oder doch auf eine der überfüllten Straßenbahnen warten. Die Burg Castelo de Sao Jorge liegt hoch über den Dächern Lissabons (siehe Bild ganz oben). 150 Jahre lang lag sie verfallen auf dem Berg, mittlerweile ist sie wieder herrlich restauriert. Sie können auf den Mauern herumwandern und haben einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Historische Straßenbahn in Lissabon

4. Straßenbahn fahren

Eigentlich verbibdet die Stadtteile n Lissabon schon seit Jahrzehnten eine U-Bahn. Einige Kilometer Straßenbahn-Strecke sind aber erhalten. Besonders beliebt: Die Linie 28. Die fährt bis in die Nähe der Burg und an Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale vorbei. Wer eine Metro-Tageskarte gekauft hat, kann auch kostenlos mit der Straßenbahn fahren. Die Straßenbahn ist mittlerweile ein Wahrzeichen Lissabons.

 

Aussichtsturm auf dem Expo-Gelände

5. Zum Expo-Gelände fahren

Futuristische Gebäude, Ausstellungshallen, Restaurants, ein Ozeaneum – das Expo-Gelände von 1998 ist auch heute noch einen Besuch wert. Hier sind sie auch Europas längster Autobrücke, der Vasco-da-Gama-Brücke, sehr nah. Weil das Areal sehr weitläufig ist fährt dort auch eine Seilbahn. Das Expo-Gelände liegt etwas außerhalb, ist aber mit der roten Metrolinie zu erreichen,

 

Die Brücke Vasco da Gama

6. Brücken bewundern

Zu Brücke „Vasco da Gama“ ist es vom Expo-Gelände nicht weit. Mit 17 Kilometern ist das 1998 fertig gestellte Bauwerk die längste Brücke Europas. Ob es auch die schönste Brücke ist, müssen Sie entscheiden. Es gibt nämlich auch noch die Brücke „25. April, eine drei Kilometer lange Hängebrücke, die der Golden Gate Bridge in San Francisco sehr ähnelt.

 

Cristi Rei

7. Jesus besuchen

Jesus blickt vom gegenüber liegenden Ufer auf Lissabon und wacht über die Stadt. Die auf einem 75 Meter hohen Sockel aufgestellte Figur „Cristi Rei“ ist von der Christus-Figur auf dem Corcovado in Rio inspiriert. Im Zweiten Weltkrieg beschlossen die portugiesischen Geistlichen, ebenfalls eine solche Figur errichten, wenn der Krieg an Portugal vorbei geht. 1959 wurde Cristi Red eingeweiht. Leider führen die meisten Stadttouren nicht an der Figur vorbei, weil sie in Almada, der Vorstadt von Lissabon, steht.

 

Shoppingcenter auf dem Expo-Gelände

8. Shoppen gehen

In Lissabon haben Sie die Wahl: Riesiges Shoppingzentrum oder Innenstadt. Mit über 400 Geschäften ist das Centro Colombo eine der größten Shoppingmalls Europas. Im Grunde bietet die Innenstadt aber dieselben Läden. Und eine Mall gibt es auch in der City in der Nähe des Aufzugs Elevador de Santa Justa. Auch auf dem Expo-Gelände finden Sie ein recht großes Einkaufszentrum.

 

Torres de Belem

9. Nach Belem fahren

Belem liegt etwas außerhalb der City. Hier steht mit dem Torres de Belem das Wahrzeichen der Stadt. Ein weiteres Weltkulturerbe in Belem ist das Kloster „Mosteiro das Jeronimos“ mit seinem barocken Garten und den Königsgräbern. In Belem steht zudem das Padrao dos Descobrimentos, das Denkmal für die portugiesischen Seefahrer und Entdecker. Ober auf dem Denkmal befindet sich eine Aussichtsplattform, von der Sie einen schönen Blick über Belem haben.

Kirche ohne Dach – Convento do Campo

10. Kirche ohne Dach besuchen

Das Erdbeben an Allerheiligen 1755 hat praktisch ganz Lissabon dem Erdbeben gleich gemacht. Bis zu 100.000 Menschen sollen gestorben sein. Ein stummer Zeitzeuge dieser schrecklichen Katastrophe kann noch besichtigt werden. Das Kloster Convento do Campo mit der dazugehörigen gotischen Kirche. Bis auf die Grundmauern steht nicht mehr viel. Eine Cabrio-Kirche ohne Dach, die einen kleinen Eindruck gibt wie massiv das Erdbeben 1755 die Stadt zerstört hat.

Lissabon im Colorfulcities-Video

Text/Fotos/Video (c) Michael Westerhoff

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