Echo des Poseidon in Duisburg

Poseidon auf der Marcator-Insel in Duisburg

Schön oder scheußlich? Die Duisburger sind sich uneinig über das Kunstwerk von Markus Lüpertz. Eindrucksvoll ist der Riesenkopf allemal.

Seit Mai 2016 trohnt der Gott der Meere am Hafeneingang von Duisburg. „Echo des Poseidon“ heißt das Denkmal mit vollem Namen. Geschaffen von Bildhauer Markus Lüpertz. Eine über 5 Meter große Bronzefigur auf einem 4,50 Meter hohen Sockel auf der Mercatorinsel in Duisburg.

Geschenk zum Hafengeburtstag

Früher wurde hier Schrott verladen, seit einigen Jahren ist die Insel aber eine Brachfläche. Der Duisburger Hafen wollte die aufhübschen und schenkte sich zum 300. Hafengeburtstag selber einen Poseidon. Zur Eröffnung kam Alt-Kanzler Gerhard Schröder.

In Duisburg umstritten

Die Duisburger sind nicht ganz so begeistert wie Schröder, der Lüpertz einen der größten Künstler der Welt nannte. Insbesondere die in Duisburg-Ruhrort nicht. Poseidon zeigt ihnen nämlich sein Hinterteil, erblickt Richtung Ruhr, direkt auf Rheinorange, ein anderes Kunstwerk wenige Meter entfernt.

Der Duisburger Hafen im Colorfulcities-Video:

Lüpertz studierte in der Nähe

Für Lüpertz selber ist die Insel (Anfahrt über Navi: Speditionsinsel 4) ein ganz besonderer Ort. An der Werkkunstschule in Krefeld am gegenüberliegenden Ufer hat er seine ersten künstlerischen Schritte gemacht. Später war er u.a. Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie.

Text/Foto (c) Michael Westerhoff

 

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