10x verrücktes Japan

Kalorienbombe aus Japan

Kalorienbombe aus Japan

Japan hat seine Eigenarten und ist weitgehend nicht amerikanisiert. Sehr erholsam. Allerdings werden Europäer sich an der ein oder anderen Stelle über die japanische Lebensart wundern.

Crepe mit Eis, Sahne, Käsekuchen und Karamell-Sauce

Crepes mit Eis, Sahne, Käsekuchen und Karamell-Sauce

1. Kalorienbombe Crepes 

Hmm, lecker. Japanische Crepes decken den Kalorienbedarf für den ganzen Tag. Beispiel gefällig? Auf dem Bild sehen Sie ein Crepes mit Vanille-Eis, Käsekuchen, Sahne und Karamellsauce. Die Kalorienbombe gibts fast überall. im Szene-Ortsteil Harajuku reiht sich eine Bude an die nächste.

 

Spielhölle auf der Insel Odaiba

Spielhölle auf der Insel Odaiba

2. Spielhöllen

Die meisten werden Sie schon mal im Fernsehen gesehen haben. Und ich kann Ihnen verraten: Sie sind noch verrückter und lauter als man es sich vorstellen kann. Sie können Plüschhunde angeln oder ihr Geld in einarmigen Banditen verdaddeln. Unbedingt mal reingehen.

 

Schirmtrockner in der Lobby eines Hotels

Schirmtrockner in der Lobby eines Hotels

3. Schirmtrockner

Sehr praktisch. In den meisten Bars und Hotels steht im Eingangsbereich ein Schirmtrockner. Funktionieren ungefähr so wie die Händetrockner auf einem Klo, die die Feuchtigkeit wegblasen. Nach 60 Sekunden ist der Schirm trocken.

 

Pissoir mit Computerspiel

Pissoir mit Computerspiel

4. Pissoir mit Telespiel

Männer kennen die Pinkelbecken bei denen Benutzer mit dem Strahl ein Bällchen in ein Tor befördern müssen. Kinderkram für Japaner. Hier können Sie mit dem Strahl ein Feld anzielen und damit ein Computerspiel steuern.

 

Tokio im Colorfulcities-Video:

5. Hightech-Klo

Wo wir gerade schon beim Geschäft waren, noch eine Besonderheit. Die Klos in Japan sind Hightech-Geräte. Die Brille ist beheizt, sobald sie sie schließen, spült das WC von allein. Dem aber nicht genug. Sie haben am Rand auch noch eine Steuereinheit, mit der sie den Wasserfluss verändern können. Mal spült es nach links, mal nach rechts, mal kräftig, mal weniger kräftig.

 

Schild vor McDonalds: Auf der zweiten Etage gibt es 44 Plätze, auf der dritten 36 und Steckdosen

Schild vor McDonalds: Auf der zweiten Etage gibt es 44 Plätze, auf der dritten 36 und Steckdosen

6. Schilder mit Steckdosen

Der Japaner ist Smartphone süchtig. Und weil die verdammten Dinger so viel Strom verbrauchen, brauchen die Japaner regelmäßig Nachschub. An Kneipen, Cafés oder auch bei McDonalds hängen Schilder, die Ihnen anzeigen, ob es im Laden Steckdosen gibt.

7. Mundschutz

Die Vogelgrippe hat Spuren hinterlassen. Damals waren viele Menschen in Asien gezwungen, einen Mundschutz zu tragen, um sich keine Bakterien einzufangen. Viele Japaner haben das beibehalten. Vielleicht eine gute Idee, bei den Bazillen, die in den überfüllten U-Bahnen durch die Luft gewirbelt werden. Jeder dritte Japaner wird Ihnen mit Mundschutz begegnen.

 

Große Auswahl im Getränkeautomaten

Große Auswahl im Getränkeautomaten

8. Getränkeautomaten

Noch eine sehr praktische Erfindung. Nahezu an jeder Straßenecke stehen Getränkeautomaten, aus denen Sie jede Menge seltsamer japanischer Getränke ziehen können. Und mit ein bisschen Glück auch eine Cola. Es gibt auch Kaffeedosen, die kommen erhitzt aus dem Automaten. Also, wenn kein Café in der Nähe ist, kein Problem.

 

Dezibel-Messung an einer Baustelle

Dezibel-Messung an einer Baustelle

9. db-Messung

Die Baustelle bei Ihnen um die Ecke ist zu laut und Sie haben schon dreimal vergeblich das Ordnungsamt angerufen? In Japan können Sie kontrollieren wie laut die Bauarbeiter sind. An Baustellen stehen Tafeln, die den Lautstärke-Pegel anzeigen.

 

Fahrrad-Parkhaus am Skytree

Fahrrad-Parkhaus am Skytree

10. Fahrrad-Parkhaus

Die Japaner haben das Fahrrad für sich entdeckt. Dummerweise gibt es kaum Fahrradwege in Tokio, also werden Sie regelmäßig an der Ampel oder auf Fußgängerwegen von Radfahrern umgeheizt. Weil so viele mit dem Rad fahren, reichen normale Fahrradständer nicht. Am Skytree gibt es deshalb ein riesiges zweistöckiges Fahrradparkhaus.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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