Wave Rock – der wundersame Fels im Outback

Wave Rock

Wave Rock

Ein Fels wie eine Welle. Schon die Aborigines nannten ihn in ihrer Sprache „Wave Rock“. Und staunten vermutlich ähnlich wie Touristen heute über den seltsam geformten Felsen, der irgendwo im australischen Nirgendwo liegt. 350 Kilometer entfernt von der Zivilisation.

Von Perth ist es ein weiter Weg. Vier Stunden sind Touristen unterwegs, um den Fels zu bestaunen. Der Weg durch das Outback und den Weizengürtel ist dabei schon Teil des Ziels. Nur wenige tun sich diese Strecke an, umso mehr Ruhe haben alle, die die Fahrt hinter sich gebracht haben, um das wundersame Gestein zu begutachten.

Salzsee am Wave Rock

Salzsee am Wave Rock

Bilder sagen in diesem Fall mehr als tausend Worte. 110 Meter zieht sich der 60 Meter hohe Fels durch eine Landschaft, in der es außer Felder und Lehmböden sonst eher wenig bis nichts gibt. Besucher können durch die Welle spazieren. Das haben wohl schon die Aborigines getan, denn in der Nähe finden sich Höhlen, die sie einst bewohnt haben. 2,7 Millionen Jahre alt ist diese Felsformation, die durch eine Fotografie eines New Yorker Fotografen 1963 weltbekannt wurde und sich seither zu einer Touristenattraktion entwickelt hat.

Wave Rock

Wave Rock

Wer den weiten Weg in die kleine Gemeinde Hydren wagt, dem sei gleich gesagt: Viel mehr als den Felsen gibt es in der Wildnis nicht zu sehen. Außer ein paar Salzseen (siehe Foto oben). Den Eintritt von umgerechnet acht Euro können sich Besucher getrost sparen. Wer angekommen ist, kann einfach seinen Wagen abstellen und in den Felsen einmarschieren. Eine Kontrolle der Eintrittskarten findet nicht statt. Rund um Wave Rock gibt es auch einige Wanderwege. Es lohnt sich auf den Felsen zu kraxeln und von oben einen Blick ins landschaftliche Nichts zu genießen.

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Text/Fotos/Nachbearbeitung © Michael Westerhoff

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