Architektur-Museum – das Baukunstarchiv NRW

Der Lichthof im Baukunstarchiv

Architektur ist auch eine Kunst. Deshalb zeigen die Architekten aus NRW ihre bemerkenswertesten Werke im Baukunstarchiv NRW in Dortmund.

In diesem Museum ist alles etwas anders als in normalen Museen. Es gibt nur wechselnde Ausstellungen. Das macht es schwer, hier die Objekte zu beschreiben. Baupläne werden zu stark vom Licht angegriffen, um sie dauerhaft auszustellen. Deshalb wechseln die Macher die Objekte regelmäßig.

Modelle in der Ausstellung

Eins lässt sich aber sagen: Im Baukunstarchiv sehen Sie Pläne und Modelle von wegweisenden Gebäuden in Nordrhein-Westfalen bzw. von Architekten aus NRW. Wenn Star-Architekt Gerber beispielsweise die Bibliothek in Riad in Saudi Arabien entwirft findet die genauso wie ein bemerkenswertes Gebäude aus Wuppertal ihren Platz in der Ausstellung.

Das Baukunstarchiv NRW hat 2018 die Räume des ehemaligen Museums am Ostwall in Dortmund übernommen. Allein das Museum ist schon ein Hingucker, da es einerseits ein Neubau im typischen kühlen 50er-Jahre-Stil ist, andererseits aber auch Reste des Ursprungsgebäudes verbaut sind. So stammt die Treppe im Museum von 1875, die Mosaik-Böden und der Lichthof von 1911.

Im Museum liegt teilweise der Boden von 1911

Auf dem gelände stand das 1875 erbaute Oberbergamt, 1911 wurde es zum Gewerbemuseum umgebaut. Im Krieg wurden die oberen Etagen zerstört, bis 1956 stand die Ruine in der Dortmunder Innenstadt bevor auf den Fundamenten 1956 das Museum am Ostwall gebaut wurde.

Der Eintritt Baukunstarchiv ist frei. Das Museum in der Dortmunder Innenstadt (Ostwall 7) ist von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags auch bis 20 Uhr. Informationen über die aktuelle Ausstellung finden Sie hier.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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