Der Cloud Club im Chrysler Building

Chrysler Building

Chrysler Building

Walter P. Chrysler nahm sich hier das ein oder andere Schnäpschen zur Brust. Auch in der Zeit der Prohibition. In einer eigenen geheimen Bar. Heute läuft das vielleicht schönste Hochhaus New Yorks alkoholfrei. Es gehört nämlich mittlerweile Arabern.

Willkommen im Cloud Club! Rote Lederstühle stehen an quadratischen Tischen mit weißen Tischdecken. An den Wänden: Gemalte Auto-Arbeiter, die in ihrer Darstellung ein wenig an alte griechische Kämpfer auf antiken Vasen erinnern, daneben rauchen Schlote der Chrysler Fabriken. Ebenfalls an die Wände gemalt. Schön ist was anderes. Aber dafür ist der Blick atemberaubend. Auf die Hochhäuser der pulsierenden Metropole.

Im Cloud Club im 66. bis 68. Stock des Chrysler-Buildings floss der Alkohol in Strömen. Auch in einer Zeit als der eigentlich in den USA verboten war. Walter P. Chrysler hatte fast in der Spitze seines 77-stöckigen Wolkenkratzers eine Bar und ein Restaurant eingerichtet. Für einen exklusiven Kreis von 300 Mitgliedern. In den 70er-Jahren wurde die Bar geschlossen, anschließend in Büroräume umgebaut.

Das im Art-Deco-Stil errichtete Hochhaus kann leider nicht besichtigt werden, die Aussichtsplattform wurde bereits 1945 geschlossen. Heute können Touristen nur noch einen Blick in den Empfang werfen. Bis 2008 gehörte das Chrysler Building, das Walter P. Chrysler privat errichten ließ und dass nie zur Autofirma gehört, dem Düsseldorfer Fond „Ideenkapital“, der verkaufte den Turm an eine arabische Investmentgesellschaft aus Abu Dhabi.

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Foto/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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