Asakusa – das traditionelle Tokio

Der Tempelkomplex

Der Tempelkomplex

Tokio ist eine moderne, pulsierende Metropole. Spuren aus der Vergangenheit finden sich nicht mehr viele. Außer im Stadtbezirk Asakusa.

Die Hauptattraktion für Besucher ist der älteste buddhistische Tempel der Stadt, der Senso-ji, dessen Wurzeln bereits auf das Jahr 645 zurückgeht. Allerdings wurde der Tempel mehrfach erneuert und zerstört. Zuletzt bei einem Brand 1642, bei einem Erdbeben 1923 und im Zweiten Weltkrieg. Der Tempel, den wir heute sehen, stammt erst von 1958.

Kleine Ladenstraße vor dem Tempel

Kleine Ladenstraße vor dem Tempel

Asakusa war lange das Vergnügungsviertel der Stadt mit Theatern und Bars, wurde aber in den vergangenen Jahren zunehmend von Shinjuku und Shibuya verdrängt. Das Viertel ist heute sehr touristisch geprägt.

Japan

Neben den „historischen“ Gebäuden des Tempels und des Asakusa-Schreins von 1649 finden sich rund um die Tempelanlage zahlreiche kleine Läden, die traditionelle Waren wie Kimonos und allerlei touristischen Schnick-Schnack verkaufen. Überbleibsel des alten Vergnügungsviertels sind die zahlreichen Spielhallen rund um den Tempel.

Die Tempelanlage ist sehr überlaufen

Die Tempelanlage ist sehr überlaufen

In den Einkaufspassagen finden Sie auch kleine japanische Küchen, die von Sushi über Nudeln bis zu Kuchen viele selbst hergestellte und gekochte Speisen anbieten. Asakusa ist der einzige Bezirk in Tokio, indem sie massenhaft Touristen treffen werden, auch japanische.

Ladenpassage in Asakusa

Ladenpassage in Asakusa

Asakusa liegt in unmittelbarer Nähe zum Skytree, sodass sich beide Sehenswürdigkeiten gut miteinander verbinden lassen. Nach Asakusa fahren mehrere Metros, unter anderem die gelbe Ginza-Linie (Station G19) und die pinke Oedo-Linie (E11) sowie die rote Asakusa-Linie (A18).

Der Skytree liegt in unmittelbarer Nachbarschaft

Der Skytree liegt in unmittelbarer Nachbarschaft

 

Tokio im Colorfulcities-Video:

Text/Fotos/Video (c) Michael Westerhoff

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