Der etwas andere Zoo: Die ZOOM-Erlebniswelt

Giraffen in der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen

So müssen Zoos aussehen: Im Gelsenkirchener Zoom-Zoo haben die Tiere so viel Bewegungsfreiheit wie in sonst kaum einem Tierpark. 

Weitläufige Gehege statt kleine Käfige, riesige Weiden für Zebras, eine Bärenwelt zwischen massiven Felsen. Der ZOOM-Zoo in Gelsenkirchen setzt Maßstäbe und zeigt, dass Tiere nicht in kleinen Arealen eingesperrt werden müssen. Entsprechend weit sind die Wege, die Besucher gehen müssen.

Drei Welten in einem Zoo

Der Zoo setzt dabei auf drei regionale Bereiche, die voneinander getrennt sind. Die älteste Welt ist der 2003 eröffnete Alaska-Bereich mit Eisbären, Bären, Seerobben, Wölfen und Elchen. Besonderer Clou: Ein Tunnel, durch debn besucher durchgehen können, über dem die Robben auf dem Rücken durchschwimmen.

Orang-Utan im ZOOM

Im Afrika-Areal sind Zebras, Löwen, Giraffen, Erdmännchen oder Flusspferde zuhause. Insbesondere dieser Bereich glänzt durch weitläufige Gehege, auf denen die Tiere viel Auslauf haben. Ebenfalls schön: Eine Bootsfahrt über den See des Zoos vorbei an Pinguinen und Pavianen.

 

Bärenfamilie in der ZOOM Erlebniswelt

Abschließend wurde 2010 die Asien-Welt eröffnet. Highlight ist das riesige Orang-Utan-Gelände, auf dem die Affen sich austoben können. Auch Tiger und Otter „wohnen“ in Afrika.

Die Tiere im Zoom-Zoo im Colorfulcities-Video

Der Zoo war ursprünglich einer wie alle. Mit viel Beton und wenig Platz für Tiere. Im Jahr 2000 wurde aus dem damaligen Ruhr Zoo Gelsenkirchen die ZOOM-Erlebniswelt. Eine Zeitenwende. Heute beherbergt der Tierpark 900 verschiedene Tiere, rund 100 verschiedene Arten hüpfen, laufen und brüllen durch das Areal am Rhein-Herne-Kanal.

Flusspferde machen ein Nickerchen

Die drei Welten wurden mehrfach als Deutschlands Zoo des Jahres ausgezeichnet. Er ist tatsächlich neben Hannover der wohl tollste Zoo Deutschlands. Allerdings mit einem kleinen Haken. Die Eintrittspreise von über 20 Euro pro Erwachsenen haben Freizeitpark- und Tierpark-Niveau.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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