Der Hafen von Singapur

Blick auf den Hafen

In Singapur gibt es zwar kaum Industrie, trotzdem verfügt die Stadt über den zweitgrößten Häfen der Welt. Und ein großes Kreuzfahrtterminal.

1.000 Liegeplätze, 300 Kräne. Der Hafen von Singapur ist gigantisch groß. Über 30 Millionen Container werden hier alljährlich umgeschlagen. Um die Größenordnung einschätzen zu können, lohnt ein Vergleich: In Hamburg werden gerade mal neun Millionen Container umgeschlagen, in Rotterdam sind es mit 11 Millionen auch nicht viel mehr. Die beiden großen europäischen Häfen sind Zwerge im Vergleich zu Singapur.

Stau vor dem Hafen in Singapur

Der Boom des Hafens (oder besser der Häfen, denn es sind mehrere, der wichtigste ist der Port of Singapore, von dem auch die Bilder in diesem Artikel stammen) ist auf die geographische Lage der Insel zurückzuführen. Sie liegt auf dem Weg von China/Japan nach Europa. Neben dem Geschäft mit Containern boomt auch das mit Tankern, die Öl geladen haben. Das Fachmagazin Verkehrsrundschau bezeichnet den Hafen deshalb als „Treibstoffbunker der Welt.“.

Die Hafenkräne sind gut aus dem Einkaufszentrum Vivo City zu sehen

Neben den Industriehäfen verfügt Singapur auch über zwei Kreuzfahrtterminals. Eins an der Marina Bay (u.a. macht u.a. die Linie Costa fest), das andere (hier machen „Mein Schiff“ oder „AIDA“ fest) am Einkaufszentrum Vivo City.

Von der Marina Bay können Sie sogar zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten, es fährt aber auch eine Metro (rote Linie), Vom Kreuzfahrtterminal an der Vivo City (Metro-Station Harbour Front) können Reisende in die orangene oder violette Linie steigen und sind in fünf Minuten in der Stadt. Singapur kann problemlos auf eigene Faust besichtigt werden.

Kreuzfahrtterminal an der Marina Bay

Beim Titel „größter Hafen der Welt“ liefert sich Singapur seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Shanghai, aktuell liegt die chinesische Stadt vor dem Stadtstaat Singapur.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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