Der Oper von Oslo aufs Dach steigen

Die Oper in Oslo

Die Oper in Oslo

Sie ist neben der Oper in Sydney wohl die spektakulärste der Welt: Die Oper in Oslo. Ausgezeichnet mit vielen Archtikturpreisen. Die einzige Oper der Welt, der Besucher aufs Dach steigen können.

Menschen marschieren aufs Dach, andere sitzen dort und essen einen Happen. Das Dach des Opernhauses in Oslo gehört zum Pflichtprogramm. Von hier haben Oslo-Besucher einen herrlichen Blick auf die norwegische Hauptstadt. Und können sich oben vom Anstieg erholen.

Blick vom Dach der Oper auf Oslo

Blick vom Dach der Oper auf Oslo

Bis 2008 residierte die norwegische Oper in einem Theater. Die Hauptstadt besaß kein eigenes Opernhaus. In den 90ern entschied die Stadt, dass sich das ändern soll. Gleichzeitig sollte ein Fjord am Rande der City entwickelt werden. Das Opernhaus als Leuchtturm für einen neuen Stadtteil.

Dank der Öl-Milliarden Norwegens durfte es ein Stückchen teurer und spektakulärer sein. Das gesamte gebäude ist mit weißem Marmor verkleidet. Allein die Marmortafeln kosteten rund 6,5 Millionen Euro. Das ganze gebäude ließen sich die Norweger schlappe 500 Millionen Euro kosten. Im größten der drei Säle finden knapp 1400 Zuschauer Platz.

Die Oper vom Wasser aus gesehen

Die Oper vom Wasser aus gesehen

Die Oper wurde 2008 eröffnet und ein Jahr später mit dem europäischen Mies-van-der-Rohe-Architektur-Preis ausgezeichnet. Das Gebäude setzte sich in dem Wettbewerb gegen 340 Konkurrenten durch. Die Oper soll einen Eisberg symbolisieren. Dazu passt auch die kleine Skulptur im Wasser (siehe Bild oben, rechts neben Opernhaus und größer auf dem Bild unten), die von einer italienischen Künstlerin entworfen wurde und sich an Caspar david Friedrichs Gemälde „das Eismeer“ orientiert.

Der kleine "Eisberg" vor der Oper

Der kleine „Eisberg“ vor der Oper

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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