Der Triumphbogen von New York City – der Washington Square Park

Washington Square

Washington Square

Er gehört zu den weniger besuchten Sehenswürdigkeiten in New York City. Eigentlich schade. Denn am Washington Square lässt sich zwischen Empire State Bulding und One World Center gut Rast machen. Bob Dylan hat hier schon Konzerte gegeben, im Film „Harry und Sally“ kommt er auch vor.

Nicht nur Paris, auch New York City hat einen Triumphbogen. Am Ende der Fifth Avenue im Stadtteil Greenwich. Ursprünglich war der mal aus Holz, doch die New Yorker waren so begeistert, dass er aus Marmor nachgebaut wurde.

1895 hatte ein Anwohner Geld gesammelt, um zu Ehren von George Washington einen Triumphbogen aufzustellen. Den fanden die New Yorker so schön, dass er bereits drei Jahre später durch ein Steinbauwerk ersetzt wurde. Der „Washington Square Arch“ ist das Herzstück des kleinen gemütlichen Parks, an dem es sich gern Studenten gemütlich machen. Das ist traditionell so. In den 60er-Jahren trafen sich hier Hippies, um Folkmusik zu machen. Einer der berühmtesten Musiker war wohl Bob Dylan. Als die Polizei das Musizieren verbieten wollte, gab es einen kleinen Aufstand. Heute kann sich wieder jeder mit der Gitarre in den Park setzen.

Washington Square

Washington Square

Wer die Fifth Avenue Richtung Battery Park schlendert, sollte den kleinen Park mitnehmen, vielleicht selbst eine kleine Pause einlegen. In Greenwich liegt die ruhige Oase von Manhattan. Auf der einen Seite die Hochhäuser vom Empire State Bulding bis zum Rockefeller Center, auf der anderen Seite der Finanzdistrikt mit dem neuen One World Center. Und dazwischen? Greenwich mit kleiner Häusern, Bäckereien und Geschäften, die Kunsthandwerk verkaufen. Der Kontrast könnte nicht größer sein.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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