Die Hohe Küste im Nationalpark Skuleskogen

Der Nationalpark grenzt direkt an die Ostsee

Naturliebhaber sind hier richtig. Unendlich Wälder, viele Wanderwege, Felsen und einsame Strandabschnitte – das ist der Nationalpark Skuleskogen am Bottnischen Meerbusen in Nord-Schweden.

Robben und Biber leben hier. Angeblich auch Bären und Elche. Die werden Sie aber vermutlich eher nicht zu Gesicht bekommen. Der Nationalpark ist ein Naturparadies. Mit Tieren, aber in erster Linie mit Bäumen. Weil das Gebiet seit 1984 unter Naturschutz steht, gibt es im Gegensatz zu früher keine menschlichen Eingriffe mehr in die Natur. Im 19. Jahrhundert waren die Wälder fast abgeholzt, heute finden Sie wieder einen dichten Wald.

Bretter führen durch den Wald

Die Region nennt sich „Hohe Küste“. Fälschlicherweise hatte ich also hohe Felsen erwartet als ich dort ankam. Doch weit gefehlt. Der Name leitet sich davon ab, dass das Land nach oben wächst. Einen Meter in 100 Jahren. Eine Spätfolge der Eiszeit. Die schwere geschlossene Gletscherdecke hatte die Landmasse nach unten gedrückt. Als das Eis schmolz, wuchs das Land nach oben. Bis heute.

Der Nationalpark liegt am Bottnischen Meerbusen

Wanderer finden im Nationalpark zahlreiche Strecken mit Höhenunterschieden von bis zu 500 Metern. Die Strecken gehen teilweise durch tiefe Schluchten. Ein besonderes Erlebnis. Auch Klettermöglichkeiten gibt es an der Hohen Küste. Hotels gibt es im Park keine. Wer eine mehrtägige Wanderung plant, kann jedoch zelten oder in einer Schutzhütte übernachten.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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