Internet-Zensur in China

Kurz den Weg zum Vogelnest in Peking googeln? Vergessen Sie es!

Posten Sie Fotos aus dem Urlaub bei Facebook? schicken Sie gern eine WhatsApp-Nachricht nachhause? Oder suchen Sie Ihre Route gern über Google Maps? Vergessen Sie es, wenn Sie in China sind.

„Hallo ich bin gut in Shanghai angekommen!“ Eine Nachricht, die ich gern nach der Landung in China per WhatsApp nachhause geschickt hätte. Aber im Display dreht sich nur ein Rädchen. Nachricht kann nicht versendet werden, WhatsApp funktioniert in China nicht.

Kein Google, kein WhatsApp, kein Facebook in China

Am Morgen möchte ich vom Hotel zu den gigantischen Hochhäusern. Ob in Singapur oder Rio, egal, wo auf der Welt. Den Weg zu einer Sehenswürdigkeit lasse ich mir gern von Google Maos errechnen. Inklusive der passenden U-Bahn-Verbindung. Geht in China nicht. Google Maps funktioniert genauso wenig wie Google. Mal eben etwas über eine Sehenswürdigkeit googeln? Schön wäre es. Aber auch das können Sie sich in China knicken.

Die verbotene Stadt in Peking posten? Versuchen Sie es!

Facebook? Instagram? In China gesperrt. Die Zensur geht sogar so weit, dass Sie leere Felder bei Bild.de sehen, wenn in einem Artikel Fotos von Instagram geteilt wurden. Hunderte Internetseiten sind in China gesperrt. Von Facebook über YouTube bis zu Pornoseiten.

Alternativen zu Google und Co

Aber es gibt Alternativen: iMessage von Apple funktioniert genauso wie natürlich die gute, alte SMS. Statt Google Maps können Sie als iPhone-Besitzer auch den Kartendienst von Apple, das mit China kooperiert, nutzen. Bei Suchmaschinen ist beispielsweise escosia.org ein guter Ersatz für Google.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

acht + 3 =