Joggen, skaten und spazierengehen am Kemnader See

Blick auf den Kemnader See

Blick auf den Kemnader See

Joggen, skaten, spazierengehen. Der Kemnader See ist ein beliebtest Ausflugsziel für alle Bochumer, Wittener und Hattinger. Wer sich nicht so viel bewegen will, kann mit einem Schiff über den See fahren oder einfach nur in der Strandbar „Stranddeck“ faulenzen.

Der Kemnader See ist der jüngste der Stauseen im Ruhrgebiet. Er wurde erst 1980 eröffnet. 50 Jahre nach den ersten Planungen. Im Gegensatz zum Hengstey- oder Hakortsee dient der Stausee tatsächlich in erster Linie der Naherholung und nicht der Wasserversorgung für das Ruhrgebiet. Allerdings wird seit 2010 mit einem Wasserwerk an der Staumauer auch Energie gewonnen.

Mit der Eröffnung der Ruhr-Universität reiften die bereits in den 20er-jahren entwickelten Pläne für den Bau eines Naherholungsgebietes. Um den See führen zwei Wege, eine kurze Strecke (8,3 km) und eine längere (10,0), die bei Joggern, Fußgängern, Radfahrern und Skatern gleichermaßen beliebt ist. Deshalb kommt es an schönen Sommertagen auch mal zu Staus. Trotz getrennter Wege für Radfahrer und Fußgänger.

Zeltfestival Ruhr am Kemnader See

Zeltfestival Ruhr am Kemnader See

Am Ufer ist ein Ruderclub zuhause, gleich nebenan liegt die Ablegestelle der MS „Schwalbe II“ und der Beachclub „Stranddeck“, der neben Liegen und Couches im Sand auch über einen Beachvolleyball-Platz verfügt. Auf der anderen Seite (an der Autobahnausfahrt) befindet sich zudem ein großes Sportscenter mit Indoor-Plätzen für Volleyball und Fußball, außerdem das Freizeitbad Heveney. In diesem Bereich findet auch das jährliche Zeltfestival Ruhr statt, bei dem Künstler von Joe Cocker bis zu den fantastischen Vier in zwei Zelten spielen.

Text (c) Michael Westerhoff, Fotos/Nachbaerabeitung Sara Schwedmann (1), Michael Westerhoff (2)

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