Kreuzweg auf die Zechen-Halde

Blick von der Halde ins Ruhrgebiet

Blick von der Halde ins Ruhrgebiet

Die Geschichte des Kreuzwegs beginnt 1987. Damals besuchte Papst Johannes Paul II. das Ruhrgebiet und die Zeche Prosper Haniel in Bottrop. Die Auszubildenden fertigten für das Kirchenoberhaupt ein großes Holzkreuz, das heute oben auf der Halde steht.

Zum Gipfelkreuz führt wohl einer der ungewöhnlichsten Kreuzwege der Welt, der 1992 in Erinnerung an den Papstbesuch entstand. Wie in den Alpen besteht der Weg aus 15 Stationen, die das Leiden Christi beschreiben sollen. Aber eben etwas anders als man das vom Urlaub in Österreich kennt.

An jeder Station steht ein Arbeitsgerät aus dem Bergbau, ein Holzkreuz, das Szenen aus dem Leben Jesu beschreibt, und eine Tafel mit Zitaten, die sich aufs Arbeitsleben beziehen. Das Holzkreuz steht auf 126 Metern Höhe, 1992 der höchste Punkt der Halde, die später aber weiter aufgeschüttet wurde.

Station auf dem Kreuzweg

Station auf dem Kreuzweg

Seit den 90er-Jahren gibt es hier immer am Karfreitag eine Prozession. Der Kreuzweg und die Halde sind leider schlecht ausgeschildert. Besucher sollten den Parkplatz der Zeche Prosper Haniel ansteuern. Links (wenn man vor der Zeche steht) führt ein Weg zur Halde.

Kreuz auf der Halde Haniel

Kreuz auf der Halde Haniel

Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Halde: Bunte Stelen und ein Amphitheater, die im Artikel „Totem, Kreuzweg, Bergtheater – die Halde Daniel in Bottrop“ näher beschrieben sind.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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