LIttle India – ein Stück Indien in Singapur

Geschmückter Elefant an einer Straßenkreuzung

Tauchen Sie in eine andere Welt ein! Singapur hat ein indisches Viertel mit vielen Händlern, bunt geschmückten Straßen und einer Moschee.

Die Rolltreppe der Metro-Station „Little India“ führt in eine völlig andere Welt. Von Hochglanz wie sonst in Singapur ist plötzlich nichts mehr zu sehen. Sie gehen an bunten Häusern mit Gewürz-, Stoff- oder Souvenir-Händlern vorbei. Auf der Hauptstraße „Serangoon Road“ (Bild unten) fahren plötzlich keine Luxus-Karossen, sondern Mini-Vans auf der Straße. Sie fühlen sich zumindest ein bisschen wie in Indien.

Little India

Little India entstand um 1850. Hier gab es eine Ziegelfabrik, Bauern und Händler verkauften hier ihr Vieh. Für diese Jobs wurden dringend Arbeiter gesucht. So kamen Wanderarbeiter mit indischen Wurzeln in den Stadtstaat. Sie siedelten sich hier am Rande der alten Innenstadt an.

Laden in Little India

Wer Märkte und kleine Händler mag, kann hier durch die schmalen Gassen bummeln. Selten ist Little India überlaufen. Das Indian Heritage Center an der Clive Road informiert ausführlicher über die Geschichte der indischen Bevölkerung in Singapur.

Weil nicht alle Inder Hindus sind, finden Sie hier auch die 1907 erbaute Abdul Gafoor Moschee (Dunlop Street, Seitenstraße der Sungei Road). Bereits im 19. Jahrhundert stand hier eine Holz-Moschee, die später durch den Steinbau (Bild unten) ersetzt wurde. Sie können die Moschee besichtigen.

Moschee am Rande von Little India

Sie erreichen Little India über die gleichnamige Metro-Station (violette und blaue Linie), die Moschee liegt in der Nähe der Haltestelle Rochor (blaue Linie). Sie können auch geführte Spaziergänge durch Little India unternehmen.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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