Mit der Metro durch Tokio

Metro-Stationen finden sich fast an jeder Ecke

Tokio ist eine riesige Metropole. Dank der Metro erreichen Sie aber jeden Winkel der Stadt problemlos. 

Mit 300 Kilometer Streckenlänge und fast 300 Bahnhöfen ist die Metro in Tokio eins der größten U-Bahn-Systeme der Welt. Und neben der Bahn in Hongkong die einzige, die auch Gewinn abwirft. Kein Wunder, schließlich nutzen rund acht Millionen Menschen täglich die Bahnen. Hinzu kommen Passagiere und Streckenkilometer der JR Line, eine Ringbahn die im Kreis durch Tokio fährt. Vergleichbar mit der S-Bahn in Berlin.

Tageskarten für Touristen

Die Strecken werden von zwei unterschiedlichen Unternehmen betrieben. Das macht es für Besucher erstmal etwas unübersichtlich, weil für die beiden Systeme unterschiedliche Fahrkarten gelten. Empfehlenswert ist deshalb eine Tageskarte, die für beide Linien gilt und zwischen acht und 13 Euro pro Tag kosten.

Metro-Plan von Tokio

Touristen haben die Wahl zwischen der preiswerteren U-Bahn-Tageskarte (circa acht Euro) und der teureren (13 Euro), die neben den U-Bahnen auch für die Züge der JR Line und Busse gilt. Die billige Variante (Stand 2017: 1.000 Yen) reicht völlig. Die Tageskarten gelten nicht für die Hochbahn nach Odaiba.

Hochbahn in Odaiba

Lassen Sie sich nicht von Bildern im Fernsehen abschrecken, die häufig total überfüllte Bahnen zeigen. Die Metro-Linien sind nur zur Rush Hour (sehr früh, morgens um 6 und am Nachmittag) voller, ansonsten verteilt sich der Ansturm aufgrund der im Fünf-Minutentakt verkehrenden Bahnen sehr gut.

Highlights Tokio im Colorfulcities-Video

Falls Sie mit einem Fragezeichen auf der Stirn vor den Plänen und Automaten in japanischen Schriftzeichen stehen, kein Problem. In allen Stationen gibt es Personal in Uniform, das ratlosen Touristen in etwas gebrochenem Englisch helfen. Die Automaten lassen sich zudem auf englische Sprache umstellen. Links finden Sie zudem eine Taste für das „One Day Ticket“, es zeigt verschiedene Preise an, nehmen Sie das Ticket für 1.000 Yen (Stand: Frühjahr 2017).

Text/Fotos/Video (c) Michael Westerhoff

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