Die Vergnügungsmeile Navy Pier in Chicago

Karusselle am Navy Pier

Karusselle am Navy Pier

Die Angebote vom Riesenrad über Restaurants bis hin zum IMAX-Kino sind Geschmacksache. Auch wer nicht wegen solcher Vergnügungen nach Chicago geflogen ist, hat aber seinen Spaß. Wegen der einmaligen Aussicht auf die Skyline und den Lake Michigan.

Der Name „Navy Pier“ (Marine Pier) täuscht: Der rund einen Kilometer langen Landungsbrücken waren nie als Armee-Gelände vorgesehen. Er (und seine vier geplanten Geschwister, die nie gebaut wurden) sollte Chicago attraktiver machen.

Schiffstouren vom Pier

In den frühen Jahren nach der Eröffnung 1916 wurden hier noch Frachtschiffe gelöscht, dies blieb aber eine kleine Episode. Schon damals starteten hier Ausflugsschiffe über den See. Noch heute legen sie am Navy Pier an (siehe Foto unten). Vom Navy Pier starten zahlreiche Touren über den See, von der „Dining Tour“ mit feinem Essen bis zur klassischen Seerundfahrt, für die Besucher aber nicht einen ganzen Tag einplanen müssen. Es gibt nämlich auch eine, bei der das Schiff schon nach 40 Minuten wieder anlegt.

Blick auf die Skyline auf der einen Seite...

Blick auf die Skyline auf der einen Seite…

Biergarten, Schnellrestaurants und Läden

Kernstück des Piers ist aber die Vergnügungsmeile mit Schnellrestaurants, Kneipen und Souvenirläden. Zudem locken ein Kindermuseum und das Shakespeare Theater alljährlich hunderttausende Besucher auf den Kai. Bei schönem Wetter können Besucher aus einem Biergarten wunderbar auf den Lake Michigan schauen.

...und auf der anderen Seite

…und auf der anderen Seite

Das Riesenrad auf dem Pier

Hauptattraktion ist aber das 47,5-Meter hohe Ferris Wheel, benannt nach dem Konstrukteur George Washington Gale Ferris Jr., der für die Weltausstellung 1893 in Chicago das erste Riesenrad der Neuzeit baute. Er gab damit einer ganzen Gattung seinen Namen. Im Englischen heißen Riesenräder „Ferris Wheels“.

Wahrzeichen der Stadt

Das Rad am Navy Pier dreht sich das ganze Jahr. Wenn nicht gerade ein Sturm, eisige Minusgrade oder Schnee dazwischen kommt. Eine Fahrt kostet sechs Dollar. Weil man aber auch zu Fuß aufs Dach des Piers klettern kann und von dort eine wunderbare Aussicht hat, kann man sich das Geld aber auch sparen. Das Riesenrad ist heute ein Wahrzeichen der Stadt, das sich auf vielen Souvenirs oder T-Shirts wiederfindet.

Das Riesenrad - das Wahrzeichen des Navy Pier

Das Riesenrad – das Wahrzeichen des Navy Pier

Mit dem Auto aufs Pier

Das Navy Pier liegt rund am Rande der Innenstadt, gut 2,5 Kilometer vom Stadtkern entfernt. Wer den Weg nicht zu Fuß bewältigen will, kann auch einen Bus nutzen. Die Tageskarten der Hochbahn gelten auch für die Busse in Chicago. Wer mit dem Auto auf Entdeckungstour ist, kann aufs Pier fahren. Hier wurden riesige Parkhäuser gebaut.

 

Blick von John-Hancock-Center auf das Pier

Blick von John-Hancock-Center auf das Pier

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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