Das Viadukt von Ronda

Ronda

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Der Blick von der Brücke in die Tiefe ist die Fahrt ins Landesinnere Andalusiens wert. Mit einer Höhe von 100 Metern ist das Viadukt eins der spektakulärsten der Welt. Schon Ernest Hemingway hat einen Besuch der Stadt empfohlen.

Der Name klingt harmlos: Puente Nuevo, neue Brücke. Sie verbindet die Altstadt von Ronda mit dem neueren Teil, in dem auch die älteste Stierkampfarena Spaniens steht. Über 40 Jahre (1751 – 1793) hat der Bau dieser steinernen Brücke in Anspruch genommen.

Bereits 1735 hatten die Menschen in Ronda eine Brücke über die Schlucht, die alten und neuen Tal trennen, gebaut. Die stürzte aber bereits sechs Jahre später zusammen. 50 Menschen starben bei dem tragischen Unglück.

Ronda

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Die Wurzeln Rondas reichen bis in die Römerzeit zurück, später siedelten hier Mauren, die 1485 von den Katholiken vertrieben wurden. Im Mittelalter erlebte die Kleinstadt, in der heute 36.000 Menschen leben, ihre Blütezeit. Von den Römern über die Mauren bis zu den Herrschern in Mittelalter und früher Neuzeit haben alle Bewohner historische Spuren hinterlassen. Das macht einen Besuch in Ronda so spannend.

Und wer sich nicht für Steine von gestern interessiert, wird trotzdem zufrieden mit dem Besuch in Ronda sein. Der Blick von der auf einem Berg gebauten Stadt ins Tal und der vom Viadukt sind spektakulär.

Ronda ist nicht nur für Hochzeitspaare eine Attraktion. Schriftsteller Ernest Hemingway hatte frisch vermählten Paaren nämlich eine Reise dort hin empfohlen, weil es sich um einen der romantischsten Orte der Welt handele.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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