Saigon – Hauptstadt der Roller und Mopeds

Roller und Mopeds beherrschen die Straße

Roller und Mopeds beherrschen die Straße

Saigon/Ho-Chi-Minh-Stadt ist die Hauptstadt der Mopeds und Roller. Fünf Millionen sollen durch die Stadt knattern. Eine erstaunliche Zahl bei acht Millionen Einwohnern.

Ein Auto können sich die meisten Vietnamesen (noch) nicht leisten, einen Roller oder ein Moped schon. Und so sieht es auf den Straßen auch aus: In Viererreihen (nebeneinander) knattern die Vietnamesen durch die gut ausgebauten Straßen der Metropole.

Rote Ampeln? Unwichtig!

Für Europäer durchaus gewöhnungsbedürftig: Rote Ampeln kennen die Moped- und Roller-Fahrer allenfalls, wenn ein Polizist in der Nähe ist. Besser bekannt: Die Bürgersteige. Auch dort sind Sie nicht vor den Fahrern sicher. Wenn der kürzeste Weg über den Bürgersteig geht, wird er auch genutzt.

Die meisten Vietnamesen fahren Moped oder Roller

Die meisten Vietnamesen fahren Moped oder Roller

Das macht es nicht einfach, eine Straße verletzungsfrei zu überqueren. Sie müssen sich todesmutig wagen, über die Straße zu gehen, sonst stehen Sie bis Mitternacht an der Ampel. Mit ein wenig Übung geht das erstaunlich reibungslos. Wenn Sie einen Tipp beachten: Langsam statt schnell über die Straße gehen!

Zickzack zwischen Mopeds durch

Das erfordert erstmal etwas Mut, klappt aber wunderbar. Die Moped- und Rollerfahren achten nämlich durchaus um Fußgänger. Sie wollen schließlich einen Unfall mit ihrem Moped vermeiden, es könnte schließlich beschädigt werden. Also gehen Sie gemächlich zickzack zwischen den (fahrenden) Zweirädern durch und Sie erreichen problemlos die andere Straßenseite.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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