Zeche Erin – ein Stück Irland in Castrop

Die ehemalige Zeche Erin in Castrop

Die ehemalige Zeche Erin in Castrop

Grün wie Irland – so soll das Gelände der ehemaligen Zeche Erin in Castrop auf die Besucher wirken. Mit begrünten Hügeln, Schilf und einem kleinen See.  Damit soll an die Wurzeln des Bergbaus erinnert werden.

Der ungewöhnliche Name „Erin“ leitet sich von der keltischen Länderbezeichnung „Eire“ für Irland ab. Das hatte einen Grund: Die Zeche wurde 1858 vom irischen Kaufmann William Thomas Mulvany, dem zwischenzeitlich auch die Zeche Zollern in Dortmund gehörte, gegründet.

Das renaturierte Gelände rund um Erin

Das renaturierte Gelände rund um Erin

Von 1867 bis 1983 wurde auf dem Gelände Steinkohle gefördert. Davon erhalten blieb unter anderem das Fördergerüst von Schacht 7 (siehe Bilder), das allerdings erst 1954 errichtet wurde. Die Stadt wollte damit an die Bergbautradition Castrop-Rauxels erinnern. Rund um den Förderturm steht heute ein Gewerbe- und Technologiepark. Eingebettet in eine wunderschön gestaltete Umgebung.

Der Erin-Park erinnert an die grüne Insel Irland

Der Erin-Park erinnert an die grüne Insel Irland

Ein kleiner Bach durchfließt das Gelände. Besucher können begrünte Kohlenhalden hoch und runter kraxeln, zwischendurch erinnern Fundamente alter Fördergerüste an die Bergbaugeschichte des Standorts. Am kleinen See (siehe Bild oben) kann die neu gestaltete künstliche Landschaft genossen werden, was Castroper auch gern tun.

Die Natur erobert das Zechengelände zurück

Die Natur erobert das Zechengelände zurück

Auch am Abend lohnt ein Besuch: Dann wird das Fördergerüst angeleuchtet. Das Gelände ist zwar nicht sehr groß, gehört aber zu den am liebevollsten umgestalteten Zechenarealen im Ruhrgebiet.

Fotos/Text/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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