Zocken in den Casinos in Singapur

Eins der Casinos ist im Marina Bay Sands Hotel

Glücksspiel galt lange Zeit als moralisch verwerflich in Singapur. Mittlerweile ist der Stadtstaat aber die Nummer 2 unter den Glücksspiel-Metropolen. Vor Las Vegas.

„Casinos ziehen die Mafia und Geldwäsche an“, dieser Überzeugung waren die Politiker Singapurs lange Zeit und verboten von daher das Glücksspiel. Andererseits blickten die Verantwortlichen neidisch nach Macau, das fast die Hälfte der Staatseinnahmen aus den Casinos generiert.

So bröckelte in den 2000er-Jahren der Widerstand gegen Casinos. 2010 eröffnete der erste Spielertempel auf der Vergnügungsinsel Sentosa (direkt im Shoppingcenter am Eingang), wenig später folgte das zweite Casino im Marina Bay Sands Hotel. Die beiden Casinos machen inzwischen mehr Umsatz als die 40 Casinos in Las Vegas. Nur Macau liegt noch vor Singapur.

Ein Express-Zug fährt zu den Casinos auf Sentosa Island

Während im Westen die Anziehungskraft von Spieltempeln nachlässt, zocken Asiaten weiterhin gerne. So werden Sie beim Besuch eines der beiden Casinos hauptsächlich Asiaten an den Spieltischen treffen. Allein im Marina Bay Sands – Hotel gibt es 500 Spieltische und 2.500 einarmige Banditen.

Als Tourist bezahlen Sie keinen Eintritt, nur ein Reisepass ist erforderlich. Soft-Drinks gibt es umsonst. Um die Singapurer vor Spielsucht zu schützen, müssen sie einen hohen Eintritt (fast 70 Euro) für den Eintritt bezahlen.


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Text/Foto (c) Michael Westerhoff

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