Zu Fuß über die Landebahn in Gibraltar

Blick über die Landebahn auf den Felsen von Gibraltar

Blick über die Landebahn auf den Felsen von Gibraltar (rechts: Fußweg)

Zu Fuß über eine Start- und Landebahn. Das gibt es wohl nur in Gibraltar. Die Grenze ist nur geöffnet, wenn gerade keine Maschinen im Anflug sind.

Das sind zugegeben nicht sehr viele, wenn nicht die britische Armee nicht gerade eine Übung durchführt. Dann kann es am Grenzübergang zu Staus kommen. Alle, die in die britische Exklave reisen wollen, müssen warten bis die Start- und Landebahn wieder für Fußgänger freigegeben ist.

Weil sich Gibraltar zu einem Touristenort entwickelt will, wurde 2011 ein völlig überdimensioniertes Terminal für 1,5 Millionen Passagiere gebaut. In der Realität fliegen aber immer nur um die 400.000 Passagiere von und nach Gibraltar.

Blick von oben auf die Start- und Landebahn

Blick von oben auf die Start- und Landebahn

British Airways, Easyjet und Monarch Airlines bieten Flüge ins Mutterland Großbritannien an. Unter anderem zu den Londoner Flughäfen sowie nach Manchester und Birmingham. Zudem fliegt eine marokkanische Fluggesellschaft nach Tanger und Casablanca in Nordafrika. Im Tagesdurchschnitt gibt es aber nur je fünf Starts und fünf Landungen. Die Piste ist also nicht allzu häufig für Reisende gesparrt.

Die Startbahn reicht bis ins Meer

Die Startbahn reicht bis ins Meer

Gebaut wurde der Flughafen 1939, also im Zweiten Weltkrieg, zunächst mit einer Graspiste für die Royal Airforce. Im Laufe des Kriegs erfolgte jedoch ein Ausbau, da Gibraltar wegen der Meerenge und der Nähe zu Nordafrika eine strategische Bedeutung hatte. Zudem saß mit Diktator Franco auch in Madrid ein potenzieller Feind.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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