10 Dinge, die Sie in Odaiba unternehmen können

Blick vom Riesenrad auf Odaiba (im Hintergrund Tokio)

Blick vom Riesenrad auf Odaiba (im Hintergrund Tokio)

Odaiba ist der jüngste Stadtteil Tokios und einer der spannendsten. Auf der künstlich aufgeschütteten Insel können Sie gut und gerne einen Tag verbringen. Am besten noch mehr.

Das Kongresszentrum "Big Sight"

Das Kongresszentrum „Big Sight“

1. Big Sight

Das Big Sight ist das neue Kongresscenter der Stadt. Und ein sehr eindrucksvolles, futuristisches Gebäude. Hier sollen bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 das Mediencenter und das Organisationskomitee sitzen.

 

Hochbahn (im Hintergrund: Big Sight)

Hochbahn (im Hintergrund: Big Sight)

2. Hochbahn fahren

Auf die Insel Odaiba fährt eine Hochbahn (häufig nicht im U-Bahn-Plan verzeichnet). Sie startet im Stadtbezirk Shimbasi und führt quer über die Insel. Achtung! Die Tagestickets für die Metro gelten nicht auf der Hochbahn.

 

3. Die neuesten Toyota-Modelle bewundern

Toyota betreibt auf Odaiba einen großen Vergnügungspark für junge und alte Autofans (direkt am Einkaufszentrum Venus Fort). Der Autobauer stellt in seinem Auto-Themenpark „Mega Web“ aktuelle Modelle, aber auch Prototypen und Show- und Concept-Cars vor. An zahlreichen Simulatoren können Sie Ihre Fahrtüchtigkeit testen, für Kinder gibt es einen eigenen Park mit Elektro betriebenen Mini-Autos, zudem befindet sich eine Teststrecke, auf der Besucher fahren können, am Gelände. Im Venus Fort werden darüber hinaus historische Autos ausgestellt. Der Eintritt ist frei. Mehr im Video über diesem Abschnitt.

 

Das Riesenrad in Odaiba

Das Riesenrad in Odaiba

4. Mit dem Riesenrad fahren

Den besten Eindruck von Odaiba erhalten Sie auf dem Riesenrad. Sie können über die ganze Insel und bis nach Tokio schauen (siehe Bild ganz oben). Das Riesenrad fährt relativ langsam. Nach zehn Minuten bzw. einer Runde ist leider schon Schluss.

 

Venus Fort

Venus Fort

5. Shoppen

Auf der Insel Odaiba finden Sie gleich vier Malls (Diver City, Deck 5, Aqua City, Venus Fort). In einer Etage des Venus Fort, das von innen etwas nach Venedig aussieht (siehe Foto),  befindet sich ein Outlet-Center, indem u.a. Nike- und Puma-Schuhe preiswert angeboten werden. Die anderen Malls entsprechen dem, was wir aus Europa kennen. Ein Fachgeschäft reiht sich ans andere.

 

Fuji-TV-Gebäude, oben: Kugel mit Restaurant

Fuji-TV-Gebäude, oben: Kugel mit Restaurant

6. Fuji-TV bestaunen

Das Fuji-TV-Gebäude von Japans Star-Architekt Kenzo Tange gehört zu den schönsten in der Stadt. In der Weltkugel oben befindet sich ein Restaurant. Unten gibt es Shops, in denen Sie verrückte japanische Zeichentrick-Figuren bestaunen bzw. kaufen können.

 

Das Wissenschaftsmuseum Miraikan

Das Wissenschaftsmuseum Miraikan

7. Roboter besuchen

Da hat jeder Nerd Riesenvergnügen. Im Wissenschaftsmuseum stellt Japan neueste Innovationen und Roboter aus. Das Miraikan hat auch schon Angela Merkel besucht. Tolle Ausstellungen rund um Technik, Raumfahrt, Autos etc.

 

Eisbrecher Soya vor dem Museum

Eisbrecher Soya vor dem Museum

8. Schiffahrtsmuseum besuchen

Das Schiffahrtsmmuseum sieht von außen wie ein Schiff aus. Also stilecht gebaut. Zum Museum gehören auch zahlreiche Schiffe wie ein Eisbrecher, die vor dem Museum liegen. Innen ist unter anderem auch ein Leuchtturm aufgebaut. Und ein Schwimmbad.

 

Die japanische Freiheitsstatue auf Odaiba

Die japanische Freiheitsstatue auf Odaiba

9. Freiheitsstatue

Seit 1998 steht auf Odaiba auch eine Freiheitsstatue, zuerst eine Leihgabe aus Paris. Als die Franzosen ihre wieder haben wollten, bauten sich die Japaner einfach eine eigene. Die ganze Geschichte im Artikel „Alles nur geklaut – Tokios kopierte Bauwerke“

 

Die Rainbow Bridge

Die Rainbow Bridge

10. Rainbow Bridge

Wenn eine Brücke sexy und schön sein kann, dann ist es die faszinierende Rainbow Bridge, die von Tokio nach Odaiba führt. Ihren Namen hat sie aus einem Wettbewerb. Die Hochbahn fährt über die Brücke. Sie können aber auch zu Fuß drüber gehen.

Highlights aus Tokio im Colorfulcities-Video:

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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