Plan für die Zukunft – die City Gallery Singapur

Stadtmodell in der City Gallery

Singapur hat ein Plan! Um ehrlich zu sein, sogar mehrere. Sie können sich diese Pläne ansehen: In der City Gallery Singapore.

Singapur hat einen enormen Aufstieg hinter sich. Seit der Unabhängigkeit 1965 hat sich die Bevölkerung von einer auf fast sechs Millionen versechsfacht. Von einem armen Agrarstaat entwickelte sich der Stadtstaat zur fünft reichsten Nation der Welt. Und zum elftgrößten Exporteur von Waren.

Singapur hat große Pläne – hier sind sie zu sehen

Was das alles mit der City Gallery zu tun hat? Hier ist der unglaubliche Aufstieg des Landes dokumentiert. In Filmen und auf Schautafeln können Sie sehen wie es früher in Singapur aussah und wie sich das Land entwickelt hat.

Viele Bereiche wie rund um das Marina Bay Sands – Hotel und Gardens by the Bay sind künstlich aufgeschüttet. Auch zur Landgewinnung gibt es hier zahlreiche Informationen. Insbesondere zum jüngsten Plan der Singapurer: Weil inzwischen vieles zugebaut ist, will die Stadt jetzt in den Untergrund wachsen. Bis zu 35 Stockwerke tief.

Von den 50er-Jahren bis heute – die Entwicklung ist in der Ausstellung sehen

Im Modell sehen Sie zudem, wo alles noch Hochhäuser geplant sind. Und Sie können wichtige Landmarken wie das Marina Bay Sands entdecken. Jedes Hochhaus steht im Modell auf dem Plan. Die Ausstellung gehört zum Amt für Stadtentwicklung. In dem kurzen Rundgang (mehr als eine Stunde benötigen Sie nicht) können Sie sehen, welche Idee hinter dem Wachstum von Singapur steckt.

Interessant ist das Stadtmodell, das in einem Ausstellungsraum aufgebaut ist, weil es gute Orientierung gibt. Insbesondere wenn Sie noch Teile außerhalb der Innenstadt besichtigen wollen, können Sie am Modell herausfinden, wo es noch interessant sein könnte und wie Sie am besten hinkommen.

Stadtmodell

Die Singapore City Gallery liegt an der Maxwell Road. Der Eintritt ist frei. MRT-Station: Tajong Pagar. Die Ausstellung ist aber auch zu Fuß aus Chinatown und aus dem Finanzdistrikt zu erreichen.

Text/Foto (c) Michael Westerhoff

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