Financial District und Federal House

Blick von der Brooklyn Bridge auf den Financial District

Blick von der Brooklyn Bridge auf den Financial District

Im Süden Manhattans liegt die Keimzelle der Metropole. Hier siedelten die ersten Niederländer und verteidigte die von Indianern erworbene Halbinsel gegen Angriffe der Stämme. Später wurde hier US-Präsident George Washington vereidigt. Heute regiert das Geld rund um Wall Street und Börse.

Etwas eingequetscht zwischen den Hochhäuser der Finanzwirtschaft und der Börse liegt ein Gebäude, das auf den ersten Blick wie ein alter griechischer oder römischer Tempel aussieht. Mit hohen Säulen und einem spitzem Dach. Nur ein Jahr lang war hier der US-Kongress zu Hause und trotzdem spielt das Gebäude eine herausragende Rolle in der US-amerikanischen Geschichte.

Ursprünglich diente das „Federal House“ als New Yorker Rathaus, hier war ein New Yorker Zeitungsverleger inhaftiert, weil er schwere Vorwürfe gegen den von der britischen Regierung eingesetzten Gouverneur erhob. Später wurde er freigesprochen, dies gilt als Geburtsstunde der Pressefreiheit in den USA. In diesem Gebäude wurde die Menschenrechtserklärung, die „Bill of Rights“, verabschiedet und hier vereidigten die 13 Kernkolonien der USA George Washington zum Präsidenten.

New Yorker Börse

New Yorker Börse

Wer also zwischen den Monumenten der Hochfinanz hin und herumschlendert, sollte auch diesem Gebäude mindestens einen Blick widmen. 2002 kam der US-Kongress hier das erste Mal seit 1790 zusammen, um seine Solidarität mit den New Yorkern und den Opfern des 11. Septembers zu bekunden. Einen schönen Blick auf den Financial District hat, wer über den Fußweg über die Brooklyn Bridge Richtung Brooklyn marschiert.

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Text/Foto/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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