Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen

Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

Die Halde Rheinelbe gehört zu den ältesten im Ruhrgebiet. Von hier hat man einen schönen Blick auf Gelsenkirchen, Wattenscheid, Essen und Oberhausen. Sie ist auch bei Mountainbike sehr beliebt.

Schon um 1870 landeten hier die ersten Reste, die bei der Kohleförderung übrig blieben. Erst von der Zeche Rheinelbe, später von der Zeche Holland in Wattenscheid, deren Förderturm von oben gut zu sehen ist. Manchmal wuchs die Halde, manchmal schrumpfte sie auch wieder. Das lag daran, dass sich der „Abraum“ auf der Halde auch gut zum Bauen eignete.

Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

Namensgeberin ist die Zeche Rheinelbe, die wiederum so hieß, weil ihre Gründer aus Hamburg und dem Rheinland stammten. Die Schachtanlage wurde bereits 1931 geschlossen, das ehemalige Casino wird heute als Gelsenkirchener Gründerzentrum genutzt, der Wissenschaftspark Gelsenkirchen steht heute auf Teilen der ehemaligen Zeche.

Wissenschaftpark

Wissenschaftpark

Doch zurück zur Halde: In den 1990er-Jahren landete das letzte Material auf der Halde, 1999 begann der Umbau zu einem Naherholungsgebiet. Ein Weg, den Spaziergänger und Mountainbiker gern nutzen, führt nach oben. Es ist kein langer Fußmarsch nötig. Sie sind in ein paar Minuten oben.

Die Halde krönt die Himmelstreppe von Herman Prigann. Sie besteht aus Resten einer alten Zechen. Pikanterweise einer Dortmunder Zeche – mitten auf Gelsenkirchener Stadtgebiet. Der 2008 verstorbene Pigrann scheint kein Fußballfan gewesen zu sein.

Blick von der Halde Rheinelbe auf Wattenscheid

Blick von der Halde Rheinelbe auf Wattenscheid

An der Virchowstraße in Gelsenkirchen befindet sich ein Parkplatz, von dem Sie die Halde gut erreichen. Obwohl die Halde nur knapp 100 Meter hoch ist, hat man von oben einen herrlichen Ausblick auf Wattenscheid (siehe Bild oben) mit der Zeche Holland und dem Lohrheidestadion, auf Essen und Gelsenkirchen. Auch der Gasometer in Oberhausen ist von oben zu sehen.

Text/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

 

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