Oulu – die nördlichste Großstadt Europas

Am Hafen gibt es kleine Kneipen

Oulu ist die nördlichste Großstadt Europas. Und eine der schönsten sowieso. Die Stadt am Bottnischen Meerbusen in Finnland lockt die Besucher mit schnuckeligen alten Gebäuden und der Luftgitarren-WM.

Eine hübsche Markthalle, schnuckelige Kneipen in Holzhäusern und ein dicker Polizist – der erste Eindruck überzeugt. Rund um die Markthalle ist Oulu besonders schön. Aber nicht nur da. Sehenswert auch der Dom Sofia Magdalena. Bei schönem Wetter lässt es sich hier herrlich bummeln. Zumal nahe der Markthalle gleich die ersten Ausläufer des Meeres zu sehen sind.

Der dicke Polizist am Marktplatz

Maskottchen Oulus ist der dicke Polizist „Toripolliisi“, dessen Denkmal ebenfalls am Markt steht. Ein Schutzpolizist, der auf dem Markt für Recht und Ordnung sorgt. Die 1987 aufgestellte Statue soll einem echten Polizisten, der von Markthändlern geschätzt wurde, nachempfunden sein.

Die Kirche Sofia Magdalena

Die Stadt am Bottnischen Meerbusen gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten in Finnland. Das liegt an der boomenden Hochtechnologie, aber auch an der Fruchtbarkeit der Einwohner. Mit 2,38 Kindern pro Frau liegt die Geburtenrate vergleichsweise hoch (zum Vergleich: In Deutschland kommen 1,5 Kinder auf eine Frau). Mit 200.000 Einwohnern ist Oulu die fünftgrößte Stadt des Landes.

Einmal im Jahr ist die Stadt weltweit in den Schlagzeilen, Seit 1996 findet in Oulu die Luftgitarren-WM statt. Seit 2003 geht zudem das Rockfestival Qstock hier über die Bühne, zudem zuletzt über 30.000 Menschen kamen.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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