Regenzeit in Südostasien

Blick über Phnom Penh kurz vor dem Regen

Blick über Phnom Penh kurz vor dem Regen

Die Hauptreisezeit für Vietnam, Kambodscha und Thailand liegt außerhalb der Regenzeit. Dabei ist das eigentlich die schönste Zeit, weil die Attraktionen dann nicht überlaufen sind.

Es schüttet wie aus Eimern. Und das den lieben langen Tag lang. So stellen sich viele die Regenzeit vor. So wurde uns das häufig im Erdkunde-Unterricht vermitteln. Nur: Das stimmt nicht. Ja, es gibt diese Tage, allerdings nur zum Höhepunkt der Regenzeit im August/September.

So leer ist es am Königspalast in Phnom Penh nur zur Regenzeit

So leer ist es am Königspalast in Phnom Penh nur zur Regenzeit

Tatsächlich regnet es beispielsweise auch im Juni gern heftig. Aber meistens kommt der Monsun nur für eine Stunde am Abend. Und darüber freuen sich dann alle Touristen, denn mit dem Regen wird es auch etwas kühler.

Knapp vor dem richtigen Regen im Juli ist beispielsweise die ideale Reisezeit für Angkor Wat in Kambodscha. In der Hauptsaison ist die Tempelanlage so überfüllt, dass eine Besichtigung wenig Spaß macht.

Auch der September ist eine gute Reisezeit. Dann sind die schlimmsten Regenfälle überstanden. Es blüht und ist grün, Vietnamesen oder Kambodschaner arbeiten auf den Reisfeldern. Eine Attraktion für uns Europäer.

Text/Video/Fotos/Nachbearbeitung (c) Michael Westerhoff

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