Es gibt viele Gründe, um in den Berliner Dom zu gehen: Die Kirche ist eindrucksvoll, ihr findet hier die Sarkophage der Hohenzollern und ihr habt einen super Blick über Berlin.
Kirchen gab es hier am Standort schon mehrere. Der Berliner Dom wie wir ihn heute kennen stammt von 1894 – 1905. Nach der Reichsgründung 1871 wollte Kaiser Wilhelm II. einen repräsentativen Kirchenbau wie ihn. auch andere europäische Hauptstädte hatten und ließ den Berliner Dom bauen. Wobei der heutige etwas kleiner als das Original ist. Aber dazu später mehr.

Ihr könnt euch den Innenraum mit der prächtigen Kuppel, die Sarkophage der Hohenzollern und die Orgel anschauen. Highlight ist für viele aber der Blick von der Kuppel. Wer nach ganz oben will, muss allerdings erstmal 270 Treppenstufen steigen. da es sich beim Dom um ein Gebäude der Neuzeit handelt gibt es breite Treppenhäuser. Nicht schmale Steige wie beispielsweise im Großmünster in Zürich.

Von oben habt ihr einen ganz wunderbaren Blick aufs Zentrum von Berlin. Ihr seht den Fernsehturm am Alexanderplatz, das Rote Rathaus, das Stadtschloss/Humboldt Forum und natürlich die Museen der Museumsinsel. Ihr könnt auf dem Rundgang oben auf der Kuppel fast ganz rum gehen.
Im Zweiten Weltkrieg zerstört
Der Berliner Dom war 1944 durch Bomben zerstört worden. nach der Teilung Deutschlands lag er im Ostteil der Berlins. Die DDR ließ die Runde erstmal vor sich hingammelnd. In den 1970ern beschloss man den Wiederaufbau. Allerdings mit ein paar Anstrichen. Der Innenraum ist zwar originalgetreu wiederaufgebaut, die gesamte Kirche ist aber kleiner als 1905. Die DDR sprengte im Zuge der Restaurierung die alte benachbarte Denkmalkirche, in der ursprünglich die Sarkophage der Hohenzollern standen.

Heute könnt ihr Kirche, Sarkophage und natürlich die Kuppel besichtigen. Die Kirche kostet wegen des Aufstieges nach oben Eintritt.