Das Schokoladen-Museum in Riga

An Automaten können Sie eigene Schokolade herstellen

Lettland ist Schokoladenland. Der Produzent Lama war einst das größte Unternehmen seiner Art in der Sowjetunion. Zur Fabrik gehört ein kleines Museum.

Zugegeben. Das Museum versprüht ein wenig den Charme der untergegangenen Sowjetunion. Modern ist was anderes. Trotzdem ist der Besuch eine schöne Abwechslung zum Stadtrundgang durch Riga.

Schokoladenbrunnen im Museum

Gleich zum Start begrüßt das Museum die Besucher mit einem plätscherndem Schokoladenbrunnen, aus dem Sie heiße flüssige Schokolade probieren können. Eine Zeittafel führt sie parallel zu den Wurzeln der Fabrik. Der Vorläufer wurde vom deutschstämmigen Theodor Riegert gegründet. Ihm machten es einige Unternehmer Ende des 19. Jahrhunderts gleich und gründeten ebenfalls Süßwaren-Prodzenten, die später von den Russen zu Laima zwangsfusioniert wurden.

Im Museum sehen Sie auch alte Werbetafeln aus dieser Zeit. An einem Automaten können Sie Ihre eigene Schokoladen-Verpackung prägen, sich in einem Werbebild für Schokolade ablichten lassen oder im Museumsshop allerlei Schokolade kaufen.

Riga und das Schokoladenmuseum im Colorfulcities-Video:

Das Schokoladenmuseum liegt nordwestlich der Altstadt (Adresse: Miera Iela 22), von der City benötigen Sie eine gute halbe Stunde zu Fuß. Der Weg lohnt, weil sie u.a. am Freiheitsdenkmal, den Botschaften oder dem KGB-Museum vorbei kommen. Alternativ können Sie auch den Bus Nummer 3 nutzen oder bei der Rundtour im Hop-On-Hop-Off-Bus hier aussteigen.

Text/Fotos/Video (c) Michael Westerhoff

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