War Memorial – Denkmal in Singapur

Civilian War Memorial in Singapur

Das Civilian War Memorial erinnert an die Opfer Singapurs im Zweiten Weltkrieg. Es steht aber auch für das friedliche Zusammenleben verschiedener Völker in Singapur.

„Essstäbchen“ nennen junge Singapurer das Denkmal. Das liegt an den vier Säulen, die 65 Meter in die Höhe ragen. Die vier Elemente symbolisieren dabei die vier Volksgruppen im Stadtstaat: Malayen, Chinesen, Inder und Eurasier.

Von 1942 bis 1945 war Singapur von Japanern besetzt. Während dieser Zeit sollen 50.000 – 100.000 Menschen Opfer der Besatzung geworden sein. Die meisten Chinesen, weil sie mit dem Erzfeind der Japaner, der Volksrepublik China, symphatisierten. Viele wurden in Massengräbern begraben.

Vom 18.Februar bis 5.März 1942 ermordeten die Japaner beim sogenannten „Sook Ching Massaker“ mehrere tausend Menschen, die Japaner sprechen von 5.000, Singapur von über 50.000. Die meisten Opfer waren chinesische Männer zwischen 18 und 50, aber auch Geschäftsleute, die mit China zusammenarbeiteten, und Verbrecher wurden von den Japanern umgebracht.

Auch das Denkmal steht auf dem Grund eines Massengrabes, das 1962 entdeckt wurde. Daraufhin beschloss die Stadtregierung mit einem Denkmal an alle Opfer zu erinnern. Am 15. Februar 1967, auf den Tag genau 25 Jahre nachdem die Japaner Singapur besetzte, wurde das Denkmal enthüllt. Seither findet alljährlich an diesem Tag am Civilian War Memorial eine Gedenkveranstaltung statt.


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Text/Foto (c) Michael Westerhoff

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