Mit dem Riverbus durch die Elbe

Der Riverbus an der Haltestelle in der Hafencity

Halb Bus, halb Schiff. Der Hamburger Riverbus kann fahren und schwimmen. Eine Tour ist ein ungewöhnliches Erlebnis.

So häufig bin ich noch nie im Leben fotografiert worden. OK. Die Menschen zücken nicht wegen mir ihr Smartphone, sondern wegen des Gefährts, in. dem ich sitze. Dem 750.000 Euro teuren MAN-Bus, der nicht nur fahren, sondern dank Schiffsschraube, abgedichtetem Boden und Zusatzmotoren auch schwimmen kann. Dem Riverbus in Hamburg.

In Entenwerder fährt der Riverbus ins Wasser

Von innen sieht er wie ein ganz normaler Reisebus aus. Er hat sogar Halt-Knöpfe wie wir sie aus handelsüblichen Linienbussen kennen. Dass dieser Bus etwas Besonderes ist, merkt man, wenn er nach 30 Minuten Stadtrundfahrt plötzlich ins Wasser fährt. Umringt von einer großen Menge Menschen, die die Szenerie mit ihrem Smartphone abfotografieren oder filmen.

Die Tour an sich ist unspektakulär. Dank des witzigen Reiseleiters aber ein Riesenspaß. Eine halbe Stunde geht es durch die Hafencity bis der Bus endlich in Entenwerder im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort in die Elbe taucht. Bzw. eine Rampe hinab ins Wasser gleitet. Und plötzlich schwimmt. Was natürlich noch mehr Blicke anzieht. Einen Omnibus im Wasser sieht man schließlich nicht täglich. Ein halbes Stündchen schwimmt er an Hausbooten und Schiffe vorbei. Mitten auf der Elbe. Sehr witzig. Rund 1,5 Stunden dauert die Tour mit dem Riverbus.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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