Seit Donald Trump an der Macht ist, machen viele Reisenden einen Bogen um die USA. Davon profitiert das Nachbarland Kanada.
Die Niagarafälle kann man auch von der kanadischen Seite bewundern. Toronto, Montreal und Vancouver sind tolle Städte. In den Rocky Mountains kann man spektakuläre Natur bewundern, wandern und Bären treffen. „Warum also nicht nach Kanada statt in die USA?“, fragen sich viele Deutsche.
Einbruch bei Zahl der Reisenden in die USA
Das lässt sich mittlerweile auch an Zahlen ablesen. Als Trump Anfang 2026 strengere Grenzkontrollen inklusive Checks von Social-Media-Accounts androhte, hatten viele Deutsche den Kaffee endgültig auf. Reiseveranstalter erlebten einen richtigen Einbruch bei den Reisezahlen. Die sanken je nach Veranstalter um zehn bis 15 Prozent.
Was läge also näher als nach Kanada auszuweichen? Das machen viele Deutsche. „Wir können berichten, dass für Kanada eine sehr viel stärkere Nachfrage besteht“, sagt Tilo Krause-Dünow vom Reiseveranstalter Canusa, der sich – wie es der Name schon sagt – auf Kanada und die USA spezialisiert hat.
Kanada mit großen Zuwachsraten
Ganz neu sei der Trend allerdings nicht, er habe sich aber verstärkt, sagt der Canusa-Geschäftsführer Krause-Dünow: „Seit der Pandemie haben wir pro Jahr für Kanada eine zweistellige Zuwachsrate . Auch im letzten Jahr waren das knapp 20 Prozent. Und 2026 könnten die Buchungen nochmal anziehen: „Und auch „Für dieses Jahr gehen wir von knapp 20 Prozent mehr Kunden aus , die nach Kanada reisen werden.“
„Es stimmt , dass Kanada wie auch andere weltweite Fernziele bei DERTOUR und Meier’s Weltreisen aktuell mehr Aufsehen Aufmerksamkeit bekommen“, bestätigt auch Philipp Detmers, Direktor für Nordamerika-Reisen bei DERTOUR. „Das liegt bei den grandiosen Naturlandschaften, der Herzlichkeit der Menschen und wirklich faszinierenden Weltstädten wie Vancouver oder Toronto , aber auch auf der Hand“.