10 Dinge, die Sie in Shinjuku sehen sollten

Kreuzung im Einkaufsviertel in Shinjuku

Tokio ist so groß, dass eine Top-10-Liste eigentlich zu wenig ist, deshalb gibt es für bestimmte Stadtteile eigene. Neben Odaiba nun auch für das zweite Stadtzentrum Shinjuku.

Es wird geschätzt, dass in Shinjuku tagsüber eine Million Menschen leben, arbeiten oder einkaufen. Offiziell hat der Bezirk nur rund 340.000 Einwohner. Er ist aber der Shopping-, Büro- und Entertainment-Bezirk Tokios. Hier ist rund um die Uhr was los. Diese zehn Sachen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Highlights aus Shinjuku im Colorfulcities-Video:

In den Artikeln finden Sie weiterführende Links zu den Sehenswürdigkeiten bzw. zu Hintergrund-Infos.

 

Bahnhof Shinjuku

1. Bahnhof Shinjuku

Ohne den Bahnhof würde es den Stadtteil gar nicht geben. Er ist seit 1885 rund um den Bahnhof entstanden. Mit drei Millionen Passagieren ist er neben einem Bahnhof in Mumbai in Indien der verkehrsreichste der Welt. Und der verwirrendste auf jeden Fall. Er befindet sich unter und über der Erde. Dazwischen Shops und Kaufhäuser. Sich nicht zu verlaufen, ist schon eine Kunst.

2. Kreuzung Shinjuku

Eher selten empfehle ich hier im Blog Kreuzungen, in dem Fall muss es einmal sein. Auf der östlichen Seite des Bahnhofs befindet sich die Kreuzung, die auf dem Bild ganz oben zu sehen ist. Die kreuz und quer verlaufenden Zebrastreifen sind mindestens ein Foto wert.

3. Shopping

Shinjuku ist neben Shibuya der Shoppingbezirk Tokios. Die Kaufhäuser sind für unsere Verhältnisse riesig. Das Takashimaya am Bahnhof umfasst 14 oberirdische und noch zwei Stockwerke unter der Erde. Rund um den Bahnhof befinden sich mehrere dieser Mega-Shoppingtempel.

 

Werbung vor einem Club in Kabukicho

4. Entertainment-Viertel Kabukicho

Kabukichu schließt sich direkt an die Einkaufsmeile an. Es ist das Rotlicht- und Entertainmentviertel der Stadt. Mit schummrigen Bars, lauten Spielhöllen und riesigen Kinos. Hier gibt es auch einige der bekannten japanischen Love Hotels, eine Art Stundenhotel mit Pornokanälen, Whirlpools aber auch Karaoke-Maschinen.

 

Neonreklame in Shinjuku, oben rechts die Bildschirme, auf denen Konzerte übertragen werden

5. Neonreklame

Die bunte Neonreklame erschlägt europäische Besucher. Überall funkelt es bunt. Ein beeindruckendes Schauspiel.

6. Laute Musik

Die Werbung in Shinjuku ist unüberhörbar. Auf den riesigen Bildschirmen an der Kreuzung am Bahnhof (siehe Bild oben, rechts: Bildschirme) werden auch mal Rockkonzerte übertragen, wenn eine Band für sich Werbung machen will. Es ist Hölle laut und ziemlich lustig.

Mode Gakuen Cocoon Tower

7. Cocoon-Hochhaus im Büroviertel Nishi-Shinjuku

Das erst um 1970 entstandene Viertel westlich des Bahnhofs ist der Bezirk Nishi-Shinjuku mit den meisten Hochhäusern. Sehenswert ist das vielleicht schönste Hochhaus der Stadt, das Cocoon-Hochhaus, indem unterschiedliche Bildungseinrichtungen wie eine Modeschule untergebracht sind.

 

Blick vom Rathaus

8. Rathaus/Tokyo Metropolitan Government

Sehenswert ist auch das Rathaus der Präfektur Tokio, eine Stadt Tokio gibt es offiziell gar nicht, nur eine Art Bundesland, das Präfektur genannt wird. Auf dem Rathaus befinden sich im 45. Stock zwei  kostenlosen Aussichtsplattformen, eine im Süd-Turm, die andere im Nordturm. Im Rathaus sitzt auch das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2020.

 

Love-Skulptur in Tokio

9. Die Love-Skulptur von Robert Indiana

Der Pop-Art-Künstler Robert Indiana hat in 35 Metropolen der Welt seine Love-Skulpturen aufgestellt, die Tokioter Skulptur steht seit den 90er-Jahren vor dem I-Land-Wolkenkratzer in Nishi-Shinjuku.

10. Schwulenviertel

Analog zum Hetero-Viertel Kabukicho gibt es in Shinjuku auch einen Amüsierbezirk für Schwule, Shinjuku Ni-Chome, unweit vom Bahnhof auf der östlichen Seite. Hier können Sie sich in ungefähr 300 Bars und in schwulen Love-Hotels amüsieren.

Tipps für ganz Tokio finden Sie im Artikel „10 Dinge, die Sie in Tokio unternehmen sollten

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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