Nambung Nationalpark

Wanderdüne im Nambung Nationalpark
Wanderdüne im Nambung Nationalpark

Wilde Tiere, Wanderdünen, unendliches Grün und bizarre Felsformationen – der Nambung Nationalpark in West-Australien gehört zu den eindrucksvollsten Parks der Welt. Und er ist im Gegensatz zu vielen anderen nicht überlaufen.

150 Kilometer führt der Highway von Perth aus durch wenig reizvolle Landschaft. Viel Lehm, ein paar Wälder. Nichts wirklich Eindrucksvolles. Doch plötzlich taucht unendliches Grün auf: Der Nambung Nationalpark.

Die Pinnacle Desert
Die Pinnacle Desert

Das Beeindruckendste ist sicherlich die Pinnacles Desert. Die Wüste, aus der hunderttausende Jahre alte Kalksteine wachsen. Aus Sand, der in der Sonne satt orange glänzt. Mit dem Auto oder zu Fuß können Touristen das Gelände erkunden. Ausführliche Informationen über die Pinnacles finden Sie im Artikel „Bizarre Felsen in der Pinnacles Wüste“.

Pinnacle Desert im Nambung Nationalpark
Pinnacle Desert im Nambung Nationalpark

Doch Nambung hat noch viel mehr als die Pinnacles zu bieten. Kängurus und Emus, die durch die Dämmerung hüpfen bzw. laufen, Schlangen, wenn man die Dünen betritt, und die Tannezapfenechse. Ein bis zu 40 Zentimeter langes Reptil, das mit seinen Schuppen etwas an Krokodile erinnert. Statt zu flüchten, reißen die Echsen das Maul weit auf und drohen den Menschen, die sich nähern.

Achtung! Kängurus, Tanzapfenechsen und Emus kreuzen die Straße durch den Nationalpark
Achtung! Kängurus, Tanzapfenechsen und Emus kreuzen die Straße durch den Nationalpark

Entlang des Highways wurden zahlreiche Aussichtspunkte gebaut, um in den Nationalpark oder auf das Meer zu schauen. Kern des Nationalparks sind drei Wanderdünen. Sie ragen eindrucksvoll aus den grünen Pflanzen raus (siehe Bild oben). Der Nambung ist etwas fürs Auge. Das satte Grün, die Wüste – auch wenn es von Perth zwei bis zweieinhalb Stunden dauert, wer die Gegend besucht, sollte sich den Nationalpark nicht entgehen lassen.

Text/Fotos © Michael Westerhoff

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