Hafenrundfahrt mit dem Linien-Schiff

Linienschiffe fahren kreuz und quer durch den Hafen

Eine Hafenrundfahrt gehört zum Pflichtprogramm in Hamburg. Doch es muss nicht immer eine von einer Reederei sein. Es geht auch mit dem Linien-Schiff.

Neben U-Bahnen und Bussen gehören auch mehrere Schiffslinien zum ÖPNV in Hamburg. Die bringen Arbeiter zu ihren Werften, deshalb fahren sie kreuz und quer durch den Hafen. Ihr könnt mit einem ganz normalen Ticket der Hamburger Verkehrsbetriebe (gibt es im Automaten auf den Schiffen) zum ganz normalen ÖPNV-Tarif quer durch den Hafen schippern. Empfehlenswert ist ein Tagesticket, sodass ihr überall aussteigen könnt.

Das Museum in Ovelgönne

Wer zu Kränen und Containern will, nimmt am besten die Linie 62, die von den St. Pauli Landungsbrücken bis nach Finkenwerder fährt. Vorbei geht es an Altona, dem Schiffsmuseum Ovelgönne, den Elbstränden bis nach Finkenwerder, bekannt durch das Airbus-Werk auf der Halbinsel, das besichtigt werden kann. Wer noch weiter möchte, steigt einfach in Finkenwerder in die Linie 64 um, die bis nach Teufelsbrück fährt. Weil die Boote im 5- bis 7-Minuten-Takt fahren, kann man problemlos überall aussteigen. Hop on, hop off mit dem Linienschiff.

Mit dem Linienschiff durch den Hamburger Hafen

Wer die Elbphilharmonie vom Wasser aus sehen möchte, nimmt einfach die Linie 72. Die fährt von den Landungsbrücken direkt zur Elphi. Mit der 74 kommt ihr nach Steinwerder. Von dort kann man zu Fuß wieder zurück nach St.Pauli. Unter der Elbe her durch den St.Pauli-Elbtunnel, der nur von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden darf. In dem imposanten Bauwerk geht es 450 Meter unter dem Wasser wieder auf die andere Seite. Mit der 73 kommt ihr zu den Musical-Theatern auf der anderen Elbseite.

Blick vom Schiff auf die Elbphilharmonie

Alle Linienschiffe starten in St.Pauli an den Landungsbrücken. Los gehts auf den Brücken 1, 2 oder 3. Welche Linie wo fährt, steht auf viel zu kleinen Schildern direkt am Eingang der Brücke (linker Metall-Pfeiler). Die Linienschiffe sind die, die mit ganz viel Reklame beispielsweise von Musicals bemalt sind. Nicht zu übersehen.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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