22. April 2021

Auf dem Dach vom Petersdom

Den Petersdom von innen und den Petersplatz kennen viele. Ihr könnt aber auch aufs Dach fahren. Ein tolles Erlebnis mit einem super Blick über Rom.

Vor den Spaß hat Gott, der Papst oder wer auch immer die Anstrengung gestellt. Wer auf das Dach des Petersdom möchte, kommt dabei ins Schwitzen. Selbst sportliche Menschen keuchen hier. Aber von Anfang an: Die ersten Etagen könnt ihr nämlich noch mit dem Aufzug überwinden (wer zu Fuß geht, spart 2 Euro beim Eintritt, muss aber 231 Treppenstufen steigen), danach geht es aber nur zu Fuß weiter. Doch die Anstrengung lohnt.

Blick in die Tiefe in der Kuppel

Schon die erste Station ist fantastisch. Direkt unter der Kuppel befindet sich ein kleiner Umlauf, von dem ihr in die Tiefe schauen könnt. Echt nicht für jeden etwas. Vom Blick in die Tiefe kann einem schon etwas schummrig werden. Gleich hinter dem Gitter, das den Umlauf schützt, geht der Blick direkt in den Petersdom. Herrlich. Aber mit Schwindelgefahr.

Schmale Treppen führen nach oben

Danach beginnt die richtige Anstrengung. Wer aufs Dach des Petersdoms möchte, der muss nämlich 320 sehr schmale Stufen hochsteigen. Viele Besucher kommen kräftig ins Keuchen und müssen auf einem Treppenabsatz ein kleines Päuschen einlegen. Platzangst solltet ihr aber nicht haben, es ist teilweise sehr schmal. Aber irgendwie macht es auch wahnsinnig Spaß durch diese Gänge nach oben zu gehen.

Blick von oben auf den Petersplatz

Von oben habt ihr einen tollen Blick auf den Vatikanstaat, auf den Petersplatz und Rom. Der Petersdom an sich ist toll, aber so richtig komplett ist der Besuch nur mit dem Aufstieg auf die Kuppel. Nochmal ein ganz anderes Erlebnis als die Besichtigung von unten. Und wann kommt man schon mal auf ein Dach einer Kirche?

Im Übrigen ein Dach mit einer Infrastruktur. Hier oben gibt es tatsächlich einen kleinen Souvenirladen, ein Postamt und ein Café. Kleiner Tipp für den Rückweg: Am Aufzug stehen meistens lange Schlangen. Treppen runterzulaufen, ist ja nicht ganz so anstrengend. Wer keine Lust auf Warten hat, kann den Weg auch zu Fuß machen.

Blick von oben auf den Vatikanstaat

Der Eintritt beträgt acht Euro ohne Aufzug oder 10 Euro mit Aufzug. Die Kasse befindet sich rechts vom Besucherzentrum. Also rechts vom Petersplatz. Leider sind dort höllisch lange Schlangen. Die Wartezeit beträgt gern mal ein bis zwei Stunden.

Das könnt ihr mit Online-Tickets und Führungen vermeiden. Aber dann sind die Tickets teilweise wesentlich teurer, weil eine Führung oder der Besuch der Gärten oder der Sixtinische Kapelle eingeschlossen ist. Lohnt sich also dann doch irgendwie wieder. Hier findet ihr einige Touren zur Kuppel. Ein paar andere stehen auch direkt unter diesem Text.

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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