Calakmul gehört wegen seiner Lage zu den sehr beeindruckenden Maya-Stätten. Mitten im Urwald ragen Spitzen von Pyramiden zwischen den Bäumen hervor. Dort begegnet ihr meistens auch Affen.
Mitten zwischen den Bäumen ragen riesige Pyramiden auf. Ein sehr beeindruckendste Bild. Affen brüllen aus den Bäumen. Die ein oder andere Echse hat es sich auf den Steinen gemütlich gemacht. Calakmul ist ein wirklich beeindruckender Ort, der noch viele Geheimnisse birgt. Von den ursprünglich 100 Groß-Bauten sind nämlich erst die wenigsten entdeckt.

Von etwa 435 bis 950 haben Maya hier gelebt. Die Stätte gehörte ursprünglich zum Schlangenreich, das mit dem in Tikal konkurrierte. Tikal liegt gar nicht so weit entfernt auf der anderen Seite der Grenze im Urwald in Guatemala. Später musste das Schlangenreich eine Niederlage in einer Schlacht mit Tikal hinnehmen. Das war der Anfang von Ende dieser Stadt.
Kaum was los in Calakmul
Das Tolle für Besucher: Ihr könnt auf alle Tempel rauf klettern. Hier kommen nur 100 Besucher am Tag, deshalb sind im Gegensatz zu Chichén Itzá alle Stätten noch freigegeben. In der Hitze des Dschungels ist der Aufstieg eine schweißtreibende Angelegenheit. Ihr werdet aber mit einem fantastischen Blick über die Pyramiden, Tempel und den Dschungel belohnt.

In Calakmul lohnt es sich auch, mal nach oben zu schauen. Ihr könnt dort Affen entdecken, die sich durch die Bäume schwingen. Zudem Faltern hier einige bunte Vögel. Natürlich sonnen sich auch Echsen auf den Steinen der Pyramiden. Diese Kombi aus Urwald, Maya-Stätte und Tieren macht den besondern Reiz von Calkmul aus.
Probleme bei Navigation
Wegen der Lage mitten im Urwald versagen Google Maps und Apple Karten manchmal bei der Suche. In dem Fall gebt Xpujil ins Navi ein. Das liegt wenigstens etwas in der Nähe. Allerdings auch noch über eine Stunde entfernt. Bei manchen Reiseveranstaltern ist die Distanz wegen der Maps-Probleme bis Xpujil angegeben. Da könnt ihr gut noch was draufrechnen.

Am besten plant ihr eine Übernachtung ein. Es gibt in Xpujil guten Resorts, aber auch einfache Hotels. Direkt an der Ausgrabungsstätte ist ein 5-Sterne-Hotel. Das hat den Vorteil, dass ihr morgens nur eine gute halbe Stunde bis zum Eingang braucht.
Kein Handy-Empfang
Die über einstündige Fahrt vom Tor an der Hauptstraße bis zur Ausgrabungsstätte ist etwas anstrengend, weil ihr teilweise nur 30 fahren dürft (was den Mexikaner nicht wirklich interessiert). Auf dem Weg könnt ihr bunten Hühnern begegnen. Die stehen gern mitten auf der Straße. Nicht wundern: es gibt keinen Handy-Empfang.