Bamberg hat eine Rabatt-Karte für Touristen. Die Bamberg Card. Für wen sich die Karte lohnt.
Das mal vorab: Die Bamberg Card ist eine der preiswertesten, die ich jemals auf einer Reise gekauft habe. 22 Euro (Stand: 2026) für drei Tage. Da will man nicht meckern. Und da ist es auch nicht so schlimm, dass sie nicht für so viele Attraktionen gilt.
Kostenloser Stadtrundgang
Super – und wirklich empfehlenswert – ist der Stadtrundgang, den ihr bekommt. Dafür müsst ihr euch bei der Tourist-Info per Mail anmelden. Ja, bei der Karte ist noch viel analog. Ihr müsst nämlich einen Ausdruck eurer Buchung mitschleppen. Wenn ihr sie nutzt, wird der Besuch beispielsweise am Eingang eines Museums handschriftlich abgehakt.
Aber zurück zum Stadtrundgang: Der startet an der Tourist-Info und geht dann 90 Minuten zu Fuß durch die Altstadt. Super, um schon mal einen Überblick zu bekommen: Es geht vorbei am Alten Rathaus, durch die Altstadt, an der Regnizu vorbei bis zum Domberg, wo der Dom und die neue Residenz steht.
Freier Eintritt in Museen
Die Bamberg Card beinhaltet – wie viele vergleichbare Karten – die kostenlose Benutzung des ÖPNV. Wer das Deutschland-Ticket hat, braucht sie dafür natürlich nicht. Und auch sonst liegen die Attraktionen nah beieinander, sodass ihr kaum den Bus nutzen müsst. Höchstens wenn ihr zur Altenburg rauf wollt. Der Weg dauert 45 Minuten und ist steil. Da hilft der Bus durchaus.
Darüber hinaus habt ihr in sieben Museen freien Eintritt.
- Diözesanmuseum
- Historisches Museum
- Levi Strauss Museum
- Naturkundemuseum
- Gärtner- und Häckermuseum
- Fränkisches Brauereimuseum
- Bauernmuseum
Wenn euch die interessieren, dann lohnt sich die Karte. Allerdings sind die Eiinrittspreise mit fünf bis acht Euro für die meisten Museen nicht hoch. Wer Bock auf die Stadtführung hat, für den lohnt sich die Bamberg Card auf jeden Fall. Wer die nicht braucht, kann sich die Karte allerdings wahrscheinlich sparen.