Die verbotene Stadt

Die verbotene Stadt in Peking

Hier lebte der letzte Kaiser von China. Als einziger Mann. Sonst durften nur Frauen und Eunuchen die Verbotene Stadt betreten. Heute ist das glücklicherweise anders.

In Peking ist alles etwas größer. Der Platz des Himmlischen Friedens hat gigantische Ausmaße (40 Hektar). Er ist fast so groß wie der Vatikanstaat. Auch die angrenzende Verbotene Stadt ist einfach nur riesig. Es ist tatsächlich eine Stadt, auch wenn sie früher einfach nur Kaiserpalast hieß. Aber der Palast ist eher eine Stadt. 72 Hektar groß. Also fast doppelt so groß wie der Platz des Himmlischen Friedens

Paläste in der Verbotenen Stadt

Seit 1405 residierten hier die chinesischen Herrscher. Bis zum letzten Kaiser, der 1912 abdankte, aber noch bis 1924 in seinem Palast leben durfte. Wobei auch Palast wiederum untertrieben ist. Auf dem Gelände befinden sich nämlich fast 9.000 Räume in fast 900 Gebäuden. Und noch eine Zahl: Das Gelände ist 960 Meter lang.

Der Name rührt daher, dass die normale Bevölkerung den Palast nicht betreten durften. Es war trotzdem jede Menge los. 3.000 Menschen lebten auf dem Areal. Der Kaiser, seine Haupt- und Nebenfrauen, Konkubinen, Kinder und Eunuchen. Außer dem Kaiser aber keine Männer.

Die Verbotene Stadt

Auf dem Gelände befinden sich mehrere Thronhalle, drei riesige Gebäude, mehrere Paläste und der Palastgarten. Die Paläste sind heute allerdings eher spärlich eingerichtet. Wer sich alles anschauen möchte, kann in der Verbotenen Stadt mehrere Stunden verbringen. Aufgrund des großen Areals verlaufen sich die vielen Menschen, die den Palast täglich besichtigen.

Peking und die Verbotene Stadt im Colorfulcities-Video:

Text/Fotos/Video © Michael Westerhoff

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