Von Neapel zum Vesuv und nach Pompeji

Neapel liegt nicht weit vom Vesuv entfernt

Der Vesuv und Pompeji liegen nur wenige Kilometer von Neapel entfernt. Wer in der süditalienischen Stadt ist, sollte sich die beiden Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen.

Viele Wege führen von Neapel zum Vesuv und nach Pompeji. Die preiswerteste Variante ist eine Busverbindung der Busgesellschaft EAV, deren Fahrplan ist aber ein Buch mit sieben Siegeln. Offenbar fährt der Bus einmal am Tag. Ich will das aber nicht beschwören. Anderen geht es da ganz ähnlich, deshalb reisen nur die wenigsten mit diesem Linienbus an. Wenn er denn fährt, dann braucht er für die Strecke von Neapel zum Vesuv 37 Minuten. Nach einem Zwischenstopp am Vesuv fährt er nach Pompeji weiter. Alle Angaben ohne Gewähr.

Krater des Vesuv

Verlässlicher ist da die Zugverbindung mit Circumvesuvio. Die Linie startet vom Hauptbahnhof Neapel-Garibaldi (einfach der Beschilderung Circumvesuvio folgen). Der Zug hält sowohl in Ercolano-Scavi (Talstation für den Vesuv) als auch in Pompeji. Wer zum Vesuv will, muss in Ercolano-Scavi in den Vesuvio-Express umsteigen. Ein Bus fährt dann rauf zum Berg, kostet aber 10 Euro. In Pompeji hält der Zug mehr oder minder direkt an der Ausgrabungsstätte.

Wem das alles zu kompliziert ist, kann auch organisierte Touren nutzen. An vielen Kiosken in Neapel werden Tickets verkauft. Aber unbedingt drauf achten, ob für den Preis auch die Eintrittskarten mit drin sind oder ob die Busfahrt einfach nur teuer ist. Sowohl der Vesuv als Pompeji kosten Eintritt.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Tickets für eine Tour mit dem Bus von Neapel online vorzumachen. Das kann zumindest in der Hochsaison nicht schaden, denn bei beiden Sehenswürdigkeiten kann es voll sein. Bei organisierten Touren können Sie häufig ohne Anstehen an der Schlange vorbei. Es gibt kombinierte Touren, die Vesuv und Pompeji beinhalten, aber auch Einzeltouren nur zum Vesuv oder nur nach Pompeji (wenn Sie die Links anklicken, finden Sie dort auch noch andere Touren zum Vesuv und nach Pompeji).

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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