22. Juni 2024

Koalas, Felsen-Kängurus und ganz viel Natur – Magnetic Island

Magnetic Island ist eine kleine Insel vor Townsville. Ein Besuch lohnt sich wegen der Tiere, die Euch in freier Natur begegnen. Und wegen der Natur.

Wallabies, Koalas, der Strand von Hoerseshoe Bay – diese drei Highlights liegen an ein und derselben Straße. Es sind gerade mal sechs Kilometer vom Hafen in Nelly Bay bis zur Horseshoe Bay. Die Länge der Wege auf Magentic Island ist überschaubar. Zur anderen Seite, zur Picnic Bay, sind es sogar nur vier Kilometer. Damit seid ihr dann auch alle befestigten Straßen gefahren. Magnetic Island ist klein.

Fels-Känguru auf Magnetic Island

In Richtung Horseshoe Bay könnt ihr drei Stopps machen. Stopp 1: In der Nähe von Arcadia. Hier leben die Rock Wallabies, ganz genau Allied Rock Wallabies, zu deutsch: Felsen-Kängurus. Diese Art kommt nur in Queensland rund um Townsville vor. Die Kängurus sind nur 50 Zentimeter hoch und wiegen etwa fünf Kilo.

Felsen-Kängurus – leicht zu sehen

Ihr könnt sie problemlos in den Felsen bei Arcadia direkt am Meer entdecken. Eine kleine Straße führt zu ihnen. Ihr könnt den Wagen direkt bei den Mini-Kängurus parken. Die kleine Einfahrt könnt ihr eigentlich nicht verfehlen. Arcadia ist nicht groß. Wer sie aufs Foto kriegen will, kann sie mit Karotten anlocken.

Koala auf Magnetic Island

Stopp 2 ist das Highlight von Magnetic Island. Die Koalas, die frei in einem Wald leben. Ihr müsst nur den vier KIlometer langen Forts Walk gehen und nach oben schauen. Ihr werdet welche entdecken. Die Koalas hängen faul im Baum ab und lassen sich gut fotografieren. Auf dem Spaziergang liegen auch Überreste eines alten australischen Forts, das im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde (den Weg zu den Koalas habe ich hier ausführlich beschrieben).

Schwimmen oder besser nicht

Die dritte Station auf diesem Weg: Horseshoe Bay. Kurz vor dem Ort kommt ihr an einem kleinen Resort vorbei, in dem ihr Koalas in Gefangenschaft kuscheln und euch mit ihnen fotografieren lassen könnt. In Horseshoe Bay könnt ins Meer gehen (wenn es nicht gerade wegen der giftigen Quallen abgesperrt ist) oder einfach nur gemütlich Pause in einem Café oder Restaurant machen.

Horseshoe Bay

Nach etwa zehn Minuten Autofahrt seid ihr wieder zurück in Nelly Bay. Der Hauptort der Insel mit zahlreichen Hotels und einem Supermarkt direkt am Hafen-Parkplatz. Hier könnt ihr im Grunde nicht viel machen. Höchstens noch einen Ausflug nach Picnic Bay. Ein Strand mit einem langen Jetty.

Dieser Jetty, also Steg, hatte früher eine Funktion. Hier standen die ersten Hotels. Bevor es einen Hafen gab, legten hier die Boote an, die Touristen in die Hotels brachten. Wer es ruhig haben will, kann auch heute noch Urlaub auf der Insel machen.

Jetty in Picnic Bay

Magentic Island heißt übrigens „magnetische Insel“, weil sich James Cook bei der Entdeckung 1770 vertan hat. Seine Kompassnadel spielte verrückt als er mit der Endeavour vorbei fuhr. Er vermutete magnetisches Gestein. Ein Irrtum. Die Insel heißt seither Magnetic Island. Manchmal wird sie auch als Yunbenun bezeichnet. Das ist der Name der Aborigines.

Magnetic Island und die Koalas im Video

Bus bringt euch über Insel

Auf der Insel könnt ihr euch übrigens im Leihwagen, im eigenen Auto oder mit dem Bus bewegen. Der Bus fährt regelmäßig. Alle wichtigen Orte und Sehenswürdigkeiten sind damit erreichbar. Er hält beispielsweise auch am Forts Walk.

Schnellboot von Townsville nach Magnetic Island
Mit der Fähre in 20 Minuten auf Magnetic Island

Magnetic Island erreicht ihr mit dem Schiff. Mit der Schnellfähre Sealink in etwa 20 Minuten. Die Magnetic Island Ferry braucht doppelt so lang, ihr könnt dort aber euer Auto mitnehmen. Das könnt ihr aber auch im. Hafen von Townsville parken. Beide Fähren starten dort.

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