Das norwegische Erdölmuseum in Stavanger

Das Ölmuseum (silbernes Gebäude im Hintergrund)

Regentage sind häufig in Stavanger. An einem regnerischen Tag ist das Ölmuseum eine gute Alternative. Insbesondere Kinder haben hier ihren Spaß.

Ich bin überrascht. Ein Erdölmuseum und an der Kasse stehen fast nur Eltern mit Kindern? Ist Ölförderung nicht vielleicht etwas langweilig für Kinder? Nein! So wie sie in diesem Museum dargestellt wird, garantiert nicht. Geräusche, Lichter und immer wieder etwas, in das man reinkrabbeln kann. Das Ölmuseum macht großen und kleinen Kindern Spaß.

Modell im Erdölmuseum

So ist beispielsweise der Weg vom Land zur Bohrinsel dargestellt. Zuerst sitzt der Besucher in einem Flugzeug und landet dann auf der Bohrinsel. Da kann man sich in die Kanzel setzen und den Bohrer steuern. An einer anderen Stelle steht eine Rettungsinsel, mit der Bordinsel-Mitarbeiter bei Unglücken gerettet werden. Natürlich kann man auch dort reingehen.

Zudem gibt es viele Modelle von Bohrinseln. Mit Größenvergleich zum Eiffelturm. Die meisten sind wesentlich größer als das Pariser Wahrzeichen. An anderer Stelle stehen Modell-Tanker im Hafen. Am Modell kann man sehen wie das Öl zur Weiterverarbeitung transportiert wird.

Dass das Museum ausgerechnet in Stavanger sitzt, ist kein Zufall. Stavanger ist die Öl-Hauptstadt Norwegens. Von hier starten die Arbeiter zu Bohrinseln, hier werden Öl und Gas umgeschlagen, hier sitzt mit Equinor Norwegen staatliche Ölgesellschaft. Das 1999 eröffnete Museum ist einer Bohrinsel nachempfunden.

Rettungskapsel

Mehr Infos zum Museum im Video über Stavanger unten.

Das Ölmuseum und Stavanger im Colorfulcities-Video:

Text/Fotos (c) Michael Westerhoff

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