15. April 2021

Das Pantheon und die gigantische Kuppel

Das Pantheon in Rom lässt einen Staunen. Die Kuppel ist so riesig und beeindruckend, dass man sich unweigerlich fragt: Wie konnten die alten Römer die vor 2.000 Jahren bauen?

1700 Jahre – diese Zahl sagt schon vieles: 1700 Jahre war die Kuppel im Pantheon die größte der Welt. Erst im 15. Jahrhundert wurde ihre Größe von einer Kirche in Florenz übertroffen. Allein das beschreibt die architektonische Meisterleistung, die hinter dem Bau der Kuppel mit 43,5 Metern Durchmesser steht. Der Blick nach oben ist schwer beeindruckend.

Das Pantheon von innen

Im Pantheon wurden Götter wie Venus oder Mars geehrt und angebetet. Viel mehr ist über das, was im Gebäude passierte nicht bekannt. Nicht einmal Bauherr und Baujahr sind genau geklärt. Klar ist, dass auf dem Gelände schon zuvor ein Tempel stand, der aber durch Blitzschlag zerstört wurde. Den Bau begann entweder Kaiser Trajan oder sein Nachfolger Hadrian. Der Baubeginn liegt entweder um 114 nach Christi oder etwas später um das Jahr 125.

Im Jahr 608 schenkte der oströmische Kaiser das Gebäude der römisch-katholischen Kirche, die es vermutlich ab 609 als Gotteshaus nutzt. Deswegen heißt es heute offiziell nicht mehr Pantheon, sondern trägt den christlichen Kirchennamen Santa Maria ad Martyres.

Das Pantheon liegt an der Piazza della Rotonda

Die Besichtigung lässt sich gut mit dem Monument Vittorio Emanuele II. verbinden, das nur einige hundert Meter entfernt liegt. Von dort ist es auch nicht mehr weit zum Forum Romanum und zum Colosseum. Der Stadtkern des alten Roms befindet sich direkt hinter dem Monument.

Das Pantheon in Paris ist nach dem römischen Vorbild errichtet. Auch im römische Vorbild liegen einige berühmte Persönlichkeiten begraben, unter anderem der Maler Rafael. Es ist aber eher eine Kirche als der Pariser Namensvetter, der als Ruhmeshalle der französischen Nation gilt.

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