30. Juli 2021

Seehunde und Kegelrobben auf Helgoland

Seehunde und Kegelrobben gehören zu den Highlights beim Helgoland-Besuch. Man kann sich den Tieren bis auf 30 Meter nähern.

Seehunde und Kegelrobben finden sich nicht auf der Hauptinsel. Wer sie sehen will, muss mit dem Boot zur Düne von Helgoland übersetzen. Das ist die kleine vorgelagerte Insel, auf der sich auch der Flughafen befindet. Boote starten entweder an den Landungsbrücken oder am Fähranleger am Nordost-Hafen.

Die Robben sind auf der Düne zuhause

Seehunde und Robben tanken auf Helgoland Vitamin D und räkeln sich deshalb regelmäßig am Strand der Düne. Meistens befinden sie sich am Ende des Südstrandes. Das war nicht immer so. Früher lagen sie auch mal an anderen Stellen. Warum sie seit einiger Zeit den Südstrand bevorzugen, weiß niemand so genau. Vom Anleger ist es ungefähr eine Viertelstunde bis 20 Minuten zu Fuß zur Stelle. Einfach den Pfeilen Südstrand folgen.

Ranger bewachen das Gebiet, damit sich Touristen nicht zu nah an die Tiere wagen. Ihr Ruheplatz ist häufig mit Flatterband abgesperrt. Manchmal suchen sich die Seehunde und Robben auch andere Plätze auf der Insel. Besucher dürfen sich bis auf 30 Meter nähern. Da es sich um Raubtiere handelt, kann eine nähere Begegnung schmerzhaft sein.

Auf Helgoland lebt eine große Kolonie

Die Kegelrobben bringen von November bis Januar ihre Jungen auf Helgoland zur Welt. Über 650 wurden im Winter 2021 geboren, laut Tagesschau.de ein Rekord. Seehunde werfen dagegen im Frühjahr und Sommer (Mai bis Juli) im Wattenmeer. Beide Arten sind Robben, Seehunde sind etwas kleiner. Die Ranger vor Ort können den Unterschied erklären.

Robben auf Helgoland

Robben sind die größten in Deutschland lebenden Raubtiere. Früher wurden sie von Fischern getötet, weil sie einen enormen Fisch-Hunger haben. Eine Robbe füttert fünf Kilo Fisch am Tag. Damit waren die Tiere Konkurrenten für die Fischer. Deshalb wurden Kegelrobben unter Schutz gestellt. Mittlerweile gibt es wieder 100.000Tiere. Die meisten in Großbritannien. Sie stehen nicht mehr auf der Roten Liste der gefährdeten Tieren.

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