Kloster, Brauereimuseum, Kirche und ein guter Ausblick – wer in Bamberg ist, sollte sich den Michaelsberg nicht entgehen lassen.
Eine herrliche Decke. Ein prunkvoller Altar. Die Kirche ist sehr hell. Ohne Frage. Die Klosterkirche auf dem Michaelsberg in Bamberg ist wesentlich schöner als berühmtere sehr dunkle Dom,. Das sage nicht nur ich, der Meinung war auch die Stadtführerin, die dringend empfohlen hat, auch diese Kirche zu besichtigen. Eine gute Idee.

Ihre Ursprünge hat die Klosterkirche wie auch der Dom um das Jahr 1000. Allerdings wurde sie durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Was wir heute sehen, ist ab 1630 entstanden. Bekannt ist sie nicht nur wegen der Deko mit Blumen an der Decke, sondern auch wegen ihrer Orgel. Der Eintritt ist frei.
Mönche vertrieben
Die Kirche gehört zu einem Benediktinerkloster, das im Zuge der Säkularisierung 1803 aufgelöst wurde. Die Mönche mussten ihre Heimat verlassen, die Stadt Bamberg übernahm das Gebäude und richtete dort u.a. ein Spital ein.

Heute findet ihr im Kloster noch zwei Gaststätten und das Brauereimuseum. Das kann man sich ansehen, ist aber, um ehrlich zu sein, unspektakulär. Das ehrenamtliche Personal, das euch gern alles erklärt, ist super nett und sehr stolz aufs Museum. Mit der Bamberg Card habt ihr freien Eintritt. Wenn ihr die Karte habt, sowieso auf dem Berg seid, einmal kurz durch, schadet ja nicht.
Blick auf Bamberg
Von den Klostermauern habt ihr einen schönen Blick auf die Bamberger Altstadt. Auch deshalb lohnt sich der Besuch. Ich bin vom Dom gekommen. Vom Domberg führt ein Weg zum Michaelsberg. Zurück könnt ihr an einem kleinen Weinberg vorbei zurück über einen schmalen Weg Richtung Altstadt gehen. Geht natürlich auch andersrum.