21. Juni 2024

10x originelles Seoul

Korea ist anders: Das seht ihr hier in „10x originelles Seoul“. Manche Idee ist zum Schmunzeln, andere durchaus nachahmenswert auch bei uns.

Vieles ist auf der Welt inzwischen austauschbar. Die Ketten in Einkaufscentern, die Hochhaus-Architektur beispielsweise. Aber es gibt eben doch immer wieder besondere Eigenarten. Das stelle ich gern auch hier im Blog dar. Beispielsweise in den Artikeln „10x originelles Japan„, „10x originelles Saudi-Arabien“ und „10x originelles China„. Nun also eine Folge aus Korea.


Roboter am Flughafen
1. Robbie schleppt das Handgepäck

Dieser Roboter am Flughafen in Seoul ist ein sehr praktischer Helfer: Du musst das Handgepäck nicht mehr zum Gate schleppen, das übernimmt Robbie. Einfach Gepäck daraufstellen, Bordkarte vor eine Kamera halten und schon fährt der Roboter das Gepäck zum richtigen Abfluggate. Man muss nur noch neben dem Roboter hergehen und am Gate das Gepäck wieder runter nehmen.


Dieser Aufkleber pappt neben einem Laufband in einer U-Bahn-Station
2. Seoul bringt dich in Bewegung

In den großen Metrostationen in Seoul kann ich mich gemütlich mit Laufbändern fahren lassen. Das machen auch die meisten Menschen in Seoul. Die Stadtverwaltung hat deshalb Aufkleber auf den Fußweg neben dem Rollband geklebt. Darauf steht wie viele Kalorien ich verbrauche, wenn ich zu Fuß gehe. Alle paar Meter klebt einer. Und die Comicfigur wird von Aufkleber zu Aufkleber dünner. Etwas vergleichbares gibt es auch am renaturierten Fluss Cheonggyecheon. Dort steht auf Tafeln, wie viele Kalorien ich für welche Strecke entlang des Ufers verbrauche, wenn ich die zu Fuß gehe statt einen Bus oder eine U-Bahn zu nehmen.


Figur in der City von Seoul
3. Comicfiguren und Skulpturen machen Spaß

In der Innenstadt von Seoul steht Hochhaus an Hochhaus. Dass die Stadt trotzdem nicht austauschbar und langweilig wirkt, liegt an einem kleinen Clou, den sich die Planer ausgedacht haben: Sie haben an ganz viele Plätze Skulpturen und Figuren gestellt. Dadurch wirkt jeder Platz einzigartig und es macht Spaß, durch die Straßen zu spazieren und immer neue Figuren zu entdecken. In Gangnam gibt es auch einige, mehr findet ihr aber in der traditionellen City.


Lampenladen
4. Einen Kilometer Lampenläden, bitte!

Wer braucht diese Gazen Lampenläden, Möbelhäuser oder Mini-Baumärkte? Hunderte Meter, neuen, mindestens einen Kilometer in Reihe findet ihr zwischen Dongdaemun und City immer wieder dieseleben Läden.Hundert Lampenländen nebeneinander, hundert Möbelhäuser links und rechts der Straße, tausende Mode-Shops auf mehreren Etagen in großen Hallen in Dongdaemun. Keine Ahnung, wovon die leben, aber schön zu schauen. Zu finden sind die Läden zwischen und an den beiden Hauptstraßen Jong-Ro und Eulji-Ro rund um den Cheonggyecheon-Fluss. Wer die Strecke von der City nach Dongdaemun zu Fuß geht, trifft unweigerlich auf sie.


Welche Straße ist die schnellste?
5. Wie komme ich am schnellsten nachhause?

Dieses Verkehrsschild finden Autofahrer auf der Hauptstraße im Stadtteil Gangnam. Es zeigt – ähnlich wie wir das von Google-Maps kennen – an, welche Straßen verstopft und welche frei sein. Genau wie bei Google mit den Farben grün, gelb und rot.


Raucherkabine an einer Kreuzung in der Nähe der City Hall
6. Rauchen in der Kabine

In Seoul herrscht mehr oder minder stadtweit Rauchverbot. Das gilt auch für öffentliche Straßen. Kurz eine vor dem Hotel durchziehen, ist nicht. Rauchen ist in Seoul nur in „designated Areas“, also abgetrennten Bereichen, erlaubt. Dummerweise gibt es davon kaum welche. deshalb rauchen Koreaner wie Schulkinder heimlich in Seitenstraßen. Oder auch bei 30 Grad wie an dem Juli-Tag, an dem ich das Foto oben aufgenommen habe, in einem kleinen stickigen Häuschen.


Zebrastreifen für beide Richtungen
7. Zebrastreifen für zwei Weg-Richtungen

In Seoul kannst du sorglos auch beim Überqueren eines Zebrastreifens auf deinem Handy rumtippen (was Koreaner von jung bis alt auch permanent tun), du stößt mit niemandem zusammen. Es gibt nämlich zwei Weg-Richtungen (siehe Foto).


Spielzeug-Automat
8. Spielzeug aus dem Automaten ziehen

Der Junge hat die Qual der Wahl. Oder die Eltern die Quälerei, wenn sie mit ihrem Kind an einem solchen Automaten vorbei kommen. In Korea stehen nämlich wie hier auf dem Aussichtslevel des Lotte World Tower ein Spielzeug-Automat. Gefüllt mit mehr oder minder kuschligen Monstern. Die Auswahl könnt ihr oben im Fenster sehen. Aus den Automaten kommen dann die Spielzeuge.


Das Aquarium-Restaurant
9. Ab ins Aquarium – Restaurant

Speisen mit besonderer Aussicht: Im Aqua-Café in der Shoppingmall des Lotte World Towers sitzt ihr zwischen Aquarien während ihr speist.


Anzeigetafel in einer Metro-Station
10. Achtung! U-Bahn kommt!

Eine laute Fanfare hallt durch die U-Bahn-Station. Das Zeichen dafür, dass in wenigen Sekunden eine Bahn kommt. Man kann auch an den Anzeigetafeln wie oben verfolgen, wo die Bahn steckt. Die grünen Symbole unten am Rand sind die Stationen. Das rote Schild mit der Ziffer 2240 ist das Zeichen für die Bahn, die sich auf dem Foto gerade zwischen zwei Stationen befindet. Sie steckt gerade also knapp hinter der zweiten eingeblendeten Haltestelle.


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