In Longyearbyen steht eine Skulptur von einem Bergarbeiter. Was es mit der auf sich hat und warum Kohle zu ihren Füßen liegt.
Neben dem Eisbär-Schild ist diese Skulptur wohl das meistfotografierte Motiv in Longyearbyen. Eine Bronze eines Bergarbeiters, die seit 1999 mitten in der Fußgängerzone der Stadt steht.
Tore Bjørn Skjølsvik heißt der Mann, der das Denkmal erschaffen hat. Ein 1939 in Norwegen geborener Künstler, dessen Werke auch in der Nationalgalerie in Oslo stehen. Er ist eher eine regionale Berühmtheit.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Klippfisch-Frau in Kristiansund sowie eine Fußballer-Statue vor dem Stadion Alesund. Sie zeigt John Arne Riise, einen norwegischen Spieler, der u.a. für den AS Monaco und den FC Liverpool aufgelaufen ist.
Denkmal für Bergarbeiter
Der Künstler wollte mit der Skulptur den Bergarbeitern, die Longyearbyen lange Jahre geprägt haben, ein Denkmal setzen. Ursprünglich stand nur die Bronze. Helm und Kohle haben Einheimische hinzugefügt als der Bergbau 20025 auf Spitzbergen eingestellt wurde.
Auf Spitzbergen gab es zahlreiche Bergwerke, von denen ihr die Grube 3 besichtigen könnt. Auch durch die Seilbahn-Zentrale in Longyearbyen, in der die Kohle ankam, gibt es Führungen.